MSC Cruises: Trotz Kapazitätswachstum stabile Konditionen für 2027

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Eine Frau treibt entspannt auf dem Rücken im ruhigen Wasser, während im linken Bildbereich die Logos von Le Méridien, St. Regis und The Westin zu sehen sind.

MSC Cruises behält das Provisionsmodell für das nächste Geschäftsjahr unverändert bei – zum nunmehr siebten Mal in Folge. Und trotz des kontinuierlichen und konkurrenzlosen Kapazitätswachstums, wie Vertriebschef Philipp Holzinger betont.

Das Kreuzfahrtschiff MSC World Asia fährt auf dem offenen Meer unter einem bewölkten Himmel. Die Seitenansicht zeigt das weiße Schiff mit vielen Decks.
Das nächste neue Flottenmitglied: Die MSC World Asia geht im Dezember auf Jungfernreise. Foto: Chantiers de l’Atlantique/Askopia

Am heutigen Mittwoch informiert MSC Cruises im Agentur-Newsletter darüber, dass die Vertriebskonditionen auch für das kommende Jahr unverändert beibehalten werden. Die Umsatzstaffeln und Provisionsstufen bleiben damit bereits zum siebten Mal in Folge unangetastet.

Diese Kontinuität sei keineswegs selbstverständlich, sondern „Ausdruck der langfristigen und fairen Partnerschaft mit dem Reisebüro-Vertrieb“, heißt es in dem Agenturschreiben. Damit biete man frühzeitig Planungssicherheit und weiterhin attraktive Verdienstmöglichkeiten und setze gleichzeitig ein klares Zeichen für die hohe Bedeutung des stationären Vertriebs als zentralen Partner.

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Eine Übersicht verschiedener Hotelmarken-Logos auf dunkelblauem Hintergrund, angeordnet in einer Reihe unter der Überschrift ELEGANCE COLLECTION.

„Rechnerisch eine Erhöhung der Schnittprovision“

Die unveränderten Konditionen seien „ein Beleg für unsere Vertriebspolitik, die klar auf Partnerschaft und Verlässlichkeit ausgelegt ist“, sagt Philipp Holzinger, Director Sales, gegenüber touristik aktuell. MSC Cruises biete „ein Kapazitätswachstum und eine Provisionskontinuität wie kein anderer Anbieter im Markt“. Für Agenturpartner bedeute die erneute Beibehaltung der Umsatzstaffeln und Provisionsstufen „rechnerisch nichts anderes als eine Erhöhung der Schnittprovision“, so der Vertriebschef.

Und das trotz des laut Reederei „dynamischen Wachstums“: Seit 2021 hat MSC Cruises sechs Schiffe in Dienst gestellt und die buchbare Flottenkapazität in diesem Zeitraum nach eigenen Angaben um etwa 50 Prozent erhöht. Mit dieser Entwicklung schaffe man nicht nur zusätzliche attraktive Kreuzfahrterlebnisse für Gäste, sondern auch weiteres Umsatzpotenzial für Vertriebspartner, so die Reederei.

Das Agenturgeschäft wächst

Philipp Holzinger freut sich darüber, „dass wir Jahr für Jahr mehr Agenturen mit Folgebuchungen verzeichnen“. Entsprechend entwickeln sich ihm zufolge auch die durchschnittlichen Umsätze pro Agentur positiv. Dieser Trend soll sich durch die Fortschreibug des Provisionsmodells fortsetzen.

So erhalten freie Agenturen für Einzelplatz-Neubuchungen im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2027 weiterhin elf Prozent Basisprovision ab der ersten Buchung. Auf diese „hervorragende Grundprovision“ sei er stolz, sagt der MSC-Vertriebschef, denn die Grundprovision sei „mit Abstand der wichtigste Aspekt eines jeden Provisionsmodells“. Zwölf Prozent gibt es ab 15.000 Euro MSC-Umsatz, 13 Prozent ab 40.000, 14 Prozent ab 50.000 und den Spitzensatz von 15 Prozent ab 60.000 Euro.

Zehn Prozent Stornoprovision

Dazu erhalten Agenturen wie bisher 1 Prozent „Premium-Bonusprovision“ für Yacht-Club-Buchungen. Die Zusatzvergütung wird direkt mit der Provisionsabrechnung nach der Reise gezahlt. Auf Stornos sowie Flüge und Ausflüge gibt es wie gewohnt zehn Prozent Provision, für andere Nebenleistungen wie Versicherungen oder Transfers fünf Prozent. Getränkepakete, die mit der Reise gebucht werden, werden mit dem Gesamtumsatz verprovisioniert.

Die Provisionseinstufung für das Geschäfts- und Kalenderjahr 2027 erfolgt auf Basis des MSC-Einzelplatzumsatzes per 31. Dezember 2026. Die Höherstufung in die nächste Provisionsstufe erfolgt unterjährig und automatisch für die nachfolgenden Buchungen, nachdem die jeweilige Stufe erreicht ist.

Mit Reisebüro-Ketten und -Kooperationen sowie Key-Account-Partnern werden in den nächsten Wochen bilaterale Sondervereinbarungen getroffen.

Branchentrend bei Provisionen

Vor MSC Cruises hatten bereits im Sommer die beiden größten Kreuzfahrtanbieter hierzulande, Aida und TUI Cruises, ihre Vertriebskonditionen für das neue Geschäftsjahr bekanntgegeben. Während das Provisionsmodell von Aida im fünften Jahr ebenfalls unverändert bleibt, hat TUI Cruises für die Marke Mein Schiff die Umsatzgrenzen ab der zweiten Stufe um zehn Prozent angehoben – gemäß dem entsprechenden Kapazitätswachstum durch die erste ganzjährige Saison der in diesem Sommer in Dienst gestellten Mein Schiff Flow.

Costa Kreuzfahrten teilte auf ta-Anfrage mit, die Vertriebskonditionen für 2027 unverändert beizubehalten. Ebenso wie die deutsche Schwester Aida hat auch Costa keine neuen Kapazitäten.

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