MSC: Neues Provisionsmodell mit „starker Botschaft“

Für den Verkauf von MSC-Kreuzfahrten gibt es 2021 bis zu 16 Prozent Provision. Foto: MSC
Für den Verkauf von MSC-Kreuzfahrten gibt es 2021 bis zu 16 Prozent Provision. Foto: MSC

Die Kreuzfahrtreederei MSC hat ihr neues Provisionsmodell für das Geschäftsjahr 2021 veröffentlicht. Das berücksichtigt die enormen Auswirkungen der Corona-Krise. Reisebüros erhalten weiterhin elf Prozent Basisprovision ohne Mindestumsatz und werden auf Grundlage des Einzelplatz-Umsatzes 2019 eingestuft. Die Stufen wurden gesenkt, die Spitzenprovision steigt.

„Das ist eine wirklich starke Botschaft an die Reisebüros“, findet Vertriebschef Philipp Holzinger. Sie könnten nun „schnell ein bis drei Prozent mehr Provision verdienen“, erläutert er im Gespräch mit touristik aktuell. Durch den Verkauf von Yacht-Club-Suiten – den MSC künftig mit einem Prozent Zusatzprovision honoriert – seien sogar bis zu vier Prozent mehr möglich.

Die Provisionen für Einzelplatz-Buchungen in den Kabinenkategorien Aurea, Bella und Fantastica staffeln sich wie folgt: Bis 14.999 Euro Umsatz gibt es 11 Prozent, ab 15.000 Euro 12 Prozent, ab 40.000 Euro 13 Prozent, ab 50.000 Euro 14 Prozent und ab 60.000 Euro 15 Prozent. Bislang waren in der Spitze maximal 13 Prozent möglich.

Für die Buchung von Unterkünften im exklusiven MSC Yacht Club zahlt die Reederei 1 Prozent Provision on top – die mit der „normalen“ Vergütung nach Abreise ausbezahlt wird. Ziel ist es, „dieses Premium-Produkt stärker im Reisebüro-Vertrieb zu verankern“, sagt Holzinger.

Die Provisionen für den Verkauf von Zusatzleistungen bleiben unverändert, sie bewegen sich „im Korridor von 5 bis 20 Prozent“.

Mehr zu MSC lesen Sie in der Ausgabe 49-50/2020, die am kommenden Montag erscheint.

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