Daniel Hauer

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Daniel Hauer
Daniel Hauer hat gerade mit Begeisterung Namibia entdeckt, liebt aber auch ­Irland und die Wälder rund um Berlin. Foto: privat

ta fragt Counter-Experten Daniel Hauer. Der Inhaber des Reisebüros Schön Reisen mit zwei Filialen in Berlin-Lichtenberg
ist seit 2005 als ­Reiseverkäufer aktiv und mit seinen Büros Mitglied der Kooperation Deutscher Reisering. In dem als Verein organisierten Reisebüro-Verbund mit Sitz in Berlin engagiert er sich seit fünf Jahren mit vier weiteren Kollegen im Vorstand.

Wo würden Sie hinreisen, wenn Geld keine Rolle spielt?
Tatsächlich spielt eher die Zeit eine viel größere Rolle. Wenn ich die Frage also umformulieren dürfte, dann würde ich gern ohne festes Ziel und Ende einfach losfahren und von Tag zu Tag 
entscheiden, wohin es gehen soll. Vor allem der Osten Europas ist für mich wegen seiner vielen touristisch nicht erschlossenen und deshalb unentdeckten Ecken sehr reizvoll.

Was war Ihre schönste Inforeise?
Oh, das ist noch ganz frisch! Ich durfte Teil einer Erfahrungsreise nach Namibia sein und bin immer noch ganz überwältigt von der Weite Afrikas. Überall begegnet man Herzlichkeit und wird mit 
einer erfrischenden Offenheit empfangen. Die Pläne, dorthin noch einmal mit der Familie zurückzukommen, stehen schon.

Was war Ihr ungewöhnlichstes Essen auf Reisen?
Das war definitiv in Schweden während einer Dertour Academy und es war eher das WIE als das WAS. Wir waren Teil eines Running Dinners in einem kleinen Dorf. Jeden der fünf Gänge gab es in einem anderen privaten Wohnzimmer. Nach dieser Dorfrunde wurde zum Schluss in unserer Unterkunft mit allen zusammen ordentlich gefeiert. Das war der Hammer.

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Welches Ziel haben nur wenige auf dem Schirm?
Ich liebe Irland. Und zum Glück haben es nicht so viele auf dem Schirm, sodass es dort nicht ähnliche Zustände wie in südlichen Ländern gibt. Vor allem aber auch vor der eigenen Haustür gibt es herrliche Möglichkeiten für eine kurze Auszeit. Keine Stunde von Berlin entfernt, manchmal mitten im Wald, kann man auch in Brandenburg prima entspannen.

Was darf in Ihrem Reisekoffer nicht fehlen?
Da bin ich sehr pragmatisch. Ich packe auch immer erst am Abend vor der Abreise und da kann dann schon mal was fehlen. Das lichte Haupthaar bedingt inzwischen jedoch zwingend eine dem Klima angepasste Kopfbedeckung. Und mein Schweizer Messer habe ich immer dabei.

Was war Ihre ungewöhnlichste Buchung?
Das waren Laufkunden, die zunächst nur einen Ausflug zu 
ihrer bereits selbst zusammengestellten und gebuchten Reise wollten. Von Neuseeland aus wollten sie nach Papua-Neuguinea auf die Insel Bougainville. Ich hatte natürlich zunächst überhaupt keinen Schimmer von diesem Reiseziel. Aber am Ende wurde 
es eine sehr schöne Buchung und ich hatte anschließend ­zufriedene neue Stammkunden.

Wie werden Sie nervige Kunden los?
Eigentlich gibt es immer einen Kollegen im Büro, der irgendwie einen Draht zu den Kunden findet und wir helfen uns dann ­gegenseitig. Ich musste erst einmal jemanden tatsächlich 
aus dem Reisebüro werfen. Eines ist auf jeden Fall klar: Wenn ­jemand die Beherrschung verliert und gegenüber den Mitarbeitern pöbelt, gibt’s Hausverbot.

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