

„Reiseland hat trotz schwieriger Marktbedingungen klaren Kurs auf die Destination Erfolg genommen“, spielte Helmreich während seiner Begrüßungsrede auf das Motto der Jahrestagung an. Denn auch die Umsatzentwicklung sei positiv: Nach einem Plus von gut zwei Prozent im vergangenen Jahr laufe das neue Touristikjahr ebenfalls sehr gut. Helmreich zufolge lag die zur RT-Gruppe gehörende Kette Ende April „erneut deutlich über dem Vorjahr“.
Mitgeschäftsführer und RTK-Boss Thomas Bösl nahm die Zukunftsfähigkeit der Reisebüros unter die Lupe. Der stationäre Vertrieb habe dann eine Chance im Markt, wenn er die Qualitätserwartungen der Kunden übererfülle. Gerade „weil die Welt aus den Fugen zu geraten scheint“, würden viele Kunden einen Navigator für den Urlaub suchen. Und das sei der professionelle Reiseverkäufer.
Bösl appellierte, bei Verkaufsgesprächen Reiseziele wie die Türkei nicht zu vergessen. Marokko sieht der Manager „als eine Destination mit großer touristischer Zukunft“. Er rief die Tagungsteilnehmer dazu auf, das Urlaubsland „künftig mehr zu unterstützen“.
Darüber hinaus versuchte Bösl, den Tagungsteilnehmern Sorgen wegen Herausforderungen wie der neuen EU-Pauschalreiserichtlinie und der EU-Datenschutzgrundsatzverordnung zu nehmen. „Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben. Wir haben klare Strategien, wie wir diese Themen anpacken wollen.“


