Sabre führt GDS und NDC bei Flugbuchungen zusammen

Zwei Männer in Business-Kleidung stehen lächelnd in einem Messestand mit roten und weißen Designelementen. Beide tragen rote Lanyards mit Namensschildern. Der Mann links trägt eine Brille, ein schwarzes Sakko und ein helles Hemd. Der Mann rechts trägt ebenfalls eine Brille, ein dunkelblaues Sakko und ein weißes Hemd. Im Hintergrund sind weitere Messebesucher und Bildschirme mit Präsentationen zu sehen
Sabre-Manager Dirk Schachtsiek (links) und Stephan Braun auf der ITB in Berlin. Foto: mg

Der GDS-Anbieter Sabre ist dem Ziel, die Content-Fragmentierung im Flugbereich für Reisebüros freundlicher zu gestalten, einen großen Schritt näher gekommen. Zwar habe das Projekt länger gedauert als geplant, „aber jetzt läuft es“, versichert der Chef von Sabre Deutschland, Stephan Braun, im Gespräch mit touristik aktuell.

Der Grund für die zeitliche Verzögerung: „Unser Ziel war, dass die relevanten Funktionalitäten so umgesetzt sind, dass der Aufwand für die Expedienten möglichst gering ist“, so Braun. Genau das sei gelungen. Braun zufolge hat Sabre inzwischen für 34 Airlines einheitliche Abläufe geschaffen, weitere seien „in der Pipeline“.

Aus Sicht des Managers, der vor seinem Start bei Sabre unter anderem für STA Travel, Thomas Cook, FTI und Explorer tätig war, sind die neuen Techniklösungen für die Buchung von Flug-Tickets „ein Segen für Reisebüro- Agenturen“. Denn der Vertrieb dürfe sich nicht von den oft deutlich günstigeren NDC-Tarifen abhängen lassen.

Für Sabre gehe es zudem um das grundsätzliche Vereinheitlichen von Flugbuchungen, „egal ob diese im klassischen GDS oder über NDC erfolgen“. Einer der Vorteile: Änderungen können nunmehr direkt im System erfolgen, Anrufe im Callcenter seien in den meisten Fällen nicht mehr nötig. Aufgrund verbesserter Workflows funktioniere vieles zudem automatisch, versichert Braun.

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