Die mobile Vertriebssparte von TUI, TLTU, unterstützt ihre Reiseberater angesichts des Iran-Konflikts und der damit verbundenen Herausforderungen im Vertrieb. Das Unternehmen friert die Einstufung bereits erreichter Provisionsstufen ein. Ziel ist es laut TLTU-Geschäftsführer André Repschinski, zu verhindern, dass Berater durch Stornierungen infolge von Reisewarnungen finanziell benachteiligt werden.
Die Regelung gilt für das gesamte TUI-Sortiment, darunter TUI Tours, Gebeco, Mein Schiff, Hapag-Lloyd Cruises, TUI Cars und Air Cruiser. Stornoumsätze werden weiterhin dem Gesamtumsatz der Partner zugerechnet, sodass kein Rückfall in eine niedrigere Umsatzstufe und damit kein Provisionsverlust entsteht.

Eigene Hotline und Infos im Intranet
Betroffen sind Buchungen, die aufgrund von Reisewarnungen zwischen dem 28. Februar und dem 31. März storniert wurden. Dazu zählen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar, Bahrain, Jordanien, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait und Israel. Weitere Details sind im Intranet My TLTU abrufbar.
„Eine gelebte Partnerschaft zeigt sich nicht nur, wenn alles gut läuft“, betont Repschinski. Gerade in herausfordernden Zeiten sei es wichtig, einen verlässlichen Partner an der Seite zu haben. Reiseberater seien besonders nah an den Kunden und gewährleisteten eine umfassende Betreuung – dieses Engagement wolle man honorieren.
Zusätzlich unterstützt TLTU seine Partner über eine eigene Hotline sowie die Rubrik „Aktuelles zur Lage in Nahost“ im Intranet.
Erst kürzlich hatte TUI-Vertriebsdirektorin Ilka Lauenroth angekündigt, dass der Reiseveranstalter die getätigten Umsätze aller Vertriebspartner für die aufgrund des Kriegs stornierten Reisen in die Staffelprovision aufnehmen werde. Dies sei ein „Zeichen der Anerkennung“ und ein „Mutmacher“. Die vergangenen Wochen hätten allen gemeinsam viel abverlangt.


