TUI: Umsatz für abgesagte Nahost-Reisen wird berücksichtigt

Reiseveranstalter TUI bedankt sich mit einer Sonderregelung bei den Reisebüros für das „starke Miteinander“ in schwierigen Zeiten. In einem Schreiben an die Vertriebspartner teilt TUI-Vertriebsdirektorin Ilka Lauenroth mit, dass der Veranstalter die getätigten Umsätze für die aufgrund des Kriegs stornierten Reisen in die Staffelprovision aufnimmt.

Lächelnde blonde Frau mit halblangen Haaren und dunkelgerahmter Brille vor einem Logo des Reiseveranstalters TUI
Mit der Sonderregelung will sich TUI-Vertriebschefin Ilka Lauenroth bei den Reisebüro-Partnern für ihren Einsatz in der Krise bedanken. Foto: TUI Deutschland

Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Wir berücksichtigen alle kostenfrei stornierten Umsätze, die ab dem 28. Februar 2026 mit Anreise bis 31. März 2026 aufgrund der bestehenden Reisewarnung angefallen sind, in der Provisionsendabrechnung zur Ermittlung der Staffelprovision.“

Dies gelte für die Zielgebiete Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Bahrain, Jordanien, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait und Israel.

„Zeichen der Anerkennung und Mutmacher“

Lauenroth bezeichnet die Maßnahme als „Zeichen der Anerkennung und als Mutmacher“. Die vergangenen Wochen hätten allen gemeinsam viel abverlangt. Die angespannte weltpolitische Lage, die daraus resultierenden Reisewarnungen und die Unsicherheit bei den gemeinsamen Kunden hätten das Tagesgeschäft bestimmt und alle sehr herausgefordert, fasst Ilka Lauenroth zusammen.

„Mit Ihrer kontinuierlichen Unterstützung, Ihrer Beratungskompetenz und Ihrem unermüdlichen Engagement tragen Sie Tag für Tag dazu bei, dass wir gemeinsam gut durch diese Phase kommen“, so Lauenroth in ihrem Schreiben an die Reisebüros. Dafür wolle man von ganzem Herzen Danke sagen. Sie glaube fest daran, dass man diese herausfordernde Zeit gemeinsam meistern werde.