
In dem Buchhaltungs-Check geht es um Tipps und Hinweise, Prozesse zu optimieren und somit „wieder mehr Zeit für das Wesentliche zu haben“, erklärt TSS-Geschäftsführer Manuel Molina. Dies gelte auch mit Blick auf das neue Reiserecht. Es sei enorm wichtig, die neuen Anforderungen „zügig und mit möglichst geringem Aufwand umzusetzen“.
Die Themen Zeitersparnis und Effektivität am Counter haben aus Sicht von Molina auch künftig höchste Priorität innerhalb der Dresdner Kooperation. Einen besonderen Fokus erhielten sie in der Zentrale spätestens seit dem Geschäftsjahr 2012/2013, als TSS für die Mitgliedsbüros das so genannte Aufwands-Incentive einführte. Es wird als finanzieller Ausgleich für die steigende Mehrarbeit am Counter gezahlt.
Parallel arbeitet TSS mit diversen IT-Anbietern an technischen Lösungen, die Arbeit im Reisebüro zu vereinfachen. Jüngster Deal in diesem Zusammenhang ist ein Vertrag mit Passolution für die demnächst vorgeschriebenen vorvertraglichen Informationen am Counter.
Die stetig steigende und finanziell nicht vergütete Mehrarbeit im Reisebüro sei auch bei den anstehenden Provisionsverhandlungen mit den Veranstaltern ein wichtiges Thema, kündigt Molina an. Denn die Mehrarbeit lasse nicht nur immer öfter das „eigentliche Kerngeschäft“ in den Hintergrund treten, sondern raube den Büros „bedauerlicherweise auch einen großen Teil ihrer Innovationskraft“.
Stark im Fokus steht bei TSS zudem das Kundenbindungstool Myhotelplus, über das Reisebüros zusätzliche Einnahmen erzielen und sich bei ihren Kunden ins rechte Licht rücken können. So ist es möglich, in zahlreichen Hotels persönliche Grußschreiben des Reisebüros ins Zimmer der Kunden zu legen. In den nächsten Monaten soll das Tool technisch weiterentwickelt und die Zahl der angeschlossenen Hotels ausgebaut werden.




