Marsa Alam: Smaragde, Kamele, römische Tempel

Nationalpark Wadi el Gemal: römische Tempel ...
Nationalpark Wadi el Gemal: römische Tempel …
... und viel Natur
… und viel Natur. Fotos: Manfred Bortoli

Das hat nicht nur damit zu tun, dass die Berge hier bis unmittelbar an die Küste des Roten Meeres reichen und die Wüstenlandschaft an sich schon faszinierend ist. Hinzu kommen im Wadi el Gemal Tempel aus römischer Zeit, Smaragdminen, uralte Brunnen und ein heute noch befahrbarer Weg, der in antiker Zeit die unweit gelegene Hafenstadt Berenice mit dem Nil-Tal verband.

Neben dem Handel diente dieser Weg dem Transport grüner Smaragde, die im Wadi el Gemal gefördert wurden. Legenden zufolge war unter anderem Königin Kleopatra vernarrt in die funkelnden Steine.

Außergewöhnlich ist die Zusammenarbeit zwischen dem Gorgonia Beach Resort und dem ansässigen Beduinenstamm der Ababda. Die alteingesessenen Bewohner des Wadis haben ihre Traditionen und Lebensformen zum Teil bis heute bewahrt und bieten Urlaubern die Gelegenheit, für einen Moment in ihren Alltag hineinzuschnuppern.

Idee der Kooperation ist es, in dem Nationalpark ökologisch verträglichen Tourismus zu fördern, die Einheimischen in die Entwicklung einzubinden und sie mitbestimmen zu lassen, welche Ausmaße der hiesige Tourismus annehmen soll.

Im Angebot sind derzeit neben ein- und zweitägigen Jeep-Touren auch Ausflüge per Mountainbike sowie Wanderungen. Buchbar sind sie als Gruppen- oder Individualtour unter anderem über das Gorgonia Beach Resort, aber auch über Veranstalter wie TUI inklusive 1-2-Fly, Thomas Cook und Neckermann, DER Touristik und FTI. Diese Veranstalter haben alle auch das Gorgonia Resort im Programm.

Zum Nationalpark gehört auch ein Teil des Roten Meeres, der als Eldorado für Taucher gilt. Experten vergleichen die zahlreichen Riffe und die offenbar äußerst abwechslungsreiche Meeresfauna mit Tauch-Spots auf den Malediven und den Seychellen. Nachgewiesen sind in der Region 240 verschiedene Korallen- und mehr als 100 Fischarten.

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