Eine Reiseberaterin aus Münster hat den African Explorer im Rahmen eines Famtrips von Lernidee Erlebnisreisen getestet. Ihre Erfahrungen mit der sechstägigen Zugreise durch Namibia schildert Petra Rauschen vom LCC Reisebüro Lückertz in einem ausführlichen Interview in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell, die sich schwerpunktmäßig mit Bahnerlebnisreisen beschäftigt.
Petra Rauschen nahm im Dezember an dem Famtrip teil und fuhr eine Teilstrecke der Route „Juwel der Wüste“ von Windhuk nach Swakopmund. Der Zug ist ein Vollcharter von Lernidee, der viermal im Jahr zwischen Kapstadt und Windhuk verkehrt.
Landschaft und besondere Reiseart überzeugen

Als Highlights nennt Rauschen die Abendstimmung entlang der Schienen, die Weite der Etosha-Pfanne und kleinere Programmpunkte wie das Barbecue auf dem Bahnsteig oder den Sundowner an der Skelettküste.
Geeignet sei das Produkt für Kunden, die Lust auf Nostalgie, Entschleunigung und gute Küche haben. Sowohl Paare als auch kleine Freundesgruppen seien perfekte Zielgruppen. Als wichtigste Verkaufsargumente nennt die Reiseberaterin die besondere Art zu reisen, kleine Gästegruppen mit intensiver Betreuung und die Vielfalt ohne Reisestrapazen. Etwa 60 Personen sind an Bord, auf 20 Gäste kommt ein Reiseleiter.
Das Produkt bewege sich in einer Nische, räumt Petra Rauschen ein, schon aufgrund von Reisedauer und Preis. Für die passende Klientel könne es aber eine „Once in a lifetime“-Erfahrung sein. Sie will das Produkt aktiv empfehlen und ihr Wissen an die über 60 Kollegen im Touristik-Team weitergeben.
Die 16-tägige Sonderzugreise „Juwel der Wüste“ mit dem African Explorer wird an mehreren Terminen angeboten. Die nächsten Termine für die Tour von Kapstadt nach Windhuk sind der 4. bis 19. März und der 22. November bis 7. Dezember.
Das vollständige Interview mit Petra Rauschen und weitere Artikel zum Thema Bahnerlebnisreisen finden sich in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell, die auch als E-Paper zu lesen ist.




