L’Tur öffnet sich dem Reisebüro-Vertrieb

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Eine Frau treibt entspannt auf dem Rücken im ruhigen Wasser, während im linken Bildbereich die Logos von Le Méridien, St. Regis und The Westin zu sehen sind.
L’Tur-Produkte können künftig auch von nicht-eigenen Reisebüros gebucht werden. Foto: L‘Tur
L’Tur-Produkte können künftig auch von nicht-eigenen Reisebüros gebucht werden. Foto: L‘Tur

Der Last-Minute-Spezialist L’Tur öffnet sich für den Reisebüro-Vertrieb und schaltet seine Produkte ab Anfang Oktober über Toma und Iris Plus frei. Die Verdienstmöglichkeit ist allerdings überschaubar.

„Wir freuen uns sehr über die enorme Nachfrage aus dem stationären Vertrieb nach unseren neuen, geschärften Produkten“, sagt Geschäftsführer Benjamin Jacobi. Jetzt habe man interne Strukturen geschaffen, um mit weiteren Reisebüros und Reisebüro-Allianzen Agenturverträge und Kooperationen eingehen zu können.“

Bislang war die TUI-Tochter ausschließlich über die eigenen Vertriebskanäle sowie große Online-Portale buchbar. Vor allem TUI-Agenturen hatten deshalb immer wieder scharfe Kritik geübt und sogar den Verdacht geäußert, TUI schiebe bestimmte Produkte mit Absicht zu diesem Veranstalter.

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Eine Übersicht verschiedener Hotelmarken-Logos auf dunkelblauem Hintergrund, angeordnet in einer Reihe unter der Überschrift ELEGANCE COLLECTION.

Zuletzt hatte sich der Mittelstandsverband ASR verstärkt dieses Themas angenommen. Im Namen vieler Reisebüros forderte der Verband mehrfach, den closed shop zu öffnen (siehe hier).

Agenturverträge können Reisebüros ab nächstem Montag auf Ltur.com herunterladen und einreichen. Die Provision beträgt fünf Prozent ab der ersten Buchung. Ab einem Umsatz von 10.000 Euro verspricht L’Tur „zusätzliche Vermarktungszuschüsse“.

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