Schauinsland-Reisen mit Reisebüro-Versprechen

Die Geschäftsführer von Schauinsland-Reisen, Gerald Kassner und Sohn Steffen, im Gespräch mit ta-Chefredakteur Matthias Gürtler
Die Geschäftsführer von Schauinsland-Reisen, Gerald Kassner und Sohn Steffen, im Gespräch mit ta-Chefredakteur Matthias Gürtler. Foto: Schauinsland-Reisen

Nach diversen Übernahmen und Mehrheitsbeteiligungen sowie einem starken Produktausbau im Zuge der FTI-Insolvenz will sich der Duisburger Veranstalter Schauinsland-Reisen in den nächsten Monaten vor allem um das Tagesgeschäft kümmern.  „Wir müssen das Wachstum verarbeiten und eine gute Performance abliefern“, sind sich die Geschäftsführer Steffen und Gerald Kassner im Interview mit touristik aktuell einig. Das gelte vor allem für die Zusammenarbeit mit Reisebüros, aber auch für die Integration von Explorer. „Da gibt es einiges zu tun“, ergänzt Vertriebschef Detlef Schroer.

Schnelles Wachstum als Herausforderung

Dass Schauinsland in der Lage ist, schnelles Wachstum zu verkraften und den Vertrieb dabei mitzunehmen, haben die vergangenen Jahre bewiesen.

Trotz des stetigen steigenden Umsatzes hat sich das Erfolgskonzept des Familienunternehmens nicht geändert: eine faire Zusammenarbeit mit Airline- und Hotelpartnern sowie dem Vertrieb, innovative Ideen durch ein hoch motiviertes Team, flache Hierarchien und eine Vertriebsabteilung, die über große Entscheidungsfreiheiten verfügt. „Unser Ziel ist, dass jedes Problem direkt am Telefon gelöst wird“, sagt Vertriebschef Schroer.

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Probleme weiter „direkt am Telefon lösen“

1.500 bis 3.000 Reisebüro-Kontakte zählt das Service-Center täglich, sie alle werden persönlich beantwortet. Und das soll so bleiben. „Auch wir müssen Prozesse effizienter gestalten“, sagt Detlef Schroer. „Aber wir digitalisieren lieber im Hintergrund. Nach vorne heraus wollen wir persönlich bleiben“, sagt Schroer mit Blick auf den Reisebüro-Vertrieb, der relativ stabil für rund 65 Prozent der Umsätze sorgt.

Was Steffen und Gerald Kassner zur allgemeinen Entwicklung von Schauinsland, zu Sundair sowie zu den mehr als 600 Mitarbeitern in Duisburg und einer möglichen Dependence in München sagen, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell.

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