Für 2026 hält Kleingruppenspezialist Taruk an seinem bestehenden Vergütungsmodell für die Partneragenturen fest. Diese erhalten – ob stationär oder mobil – eine Grundprovision von zehn Prozent ab der ersten Buchung. Unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Kette oder Kooperation lasse sich bereits bei „relativ moderaten Jahresumsätzen“ eine Zusatzprovision erzielen, wirbt der Veranstalter. Mit dieser liege man „deutlich über denen anderer Spezialveranstalter“.
So gibt es ab einem Jahresumsatz von 25.000 Euro eine Provision von 11,5 Prozent. „Da der Reisepreis durchschnittlich bei rund 5.000 Euro pro Gast liegt, ist ein solcher Jahresumsatz bereits mit wenigen Buchungen zu erreichen“, ist Marketing-Leiterin Halina Kohl überzeugt.
Weitere Staffeln für die Zusatzprovision sind: 1,75 Prozent ab 35.000 Euro Umsatz, zwei Prozent ab 50.000 Euro Umsatz und 2,5 Prozent ab einem Jahresumsatz von 100.000 Euro. In die Berechnung der Provisionen fließen bei Taruk neben dem ausgeschriebenen Reisepreis auch Zusatzleistungen wie optionale Programmpunkte oder im Katalog angebotene Verlängerungsaufenthalte ein. Letztere nähmen relativ viele Gäste in Anspruch, berichtet Halina Kohl.
Seit einigen Jahren baut Taruk seine Präsenz in Reisebüros aus. Der Relaunch des Online-Agenturbereiches, das Angebot kostenloser Werbemittel, Webinare, die regelmäßige Teilnahme an Expedienten-Roadshows oder -Events, persönliche Reisebüro-Besuche, Kundenabende, Expi-Rabatte für die Teilnahme an Reisen oder das Angebot von Famtrips sind laut Agenturbetreuer Jens Harder nur einige Beispiele dafür.
Anfang Dezember hatte der Veranstalter das Reisemagazin „Sehnsucht“ veröffentlicht. Es will mit „spannenden Reiseberichten und authentischen Einblicken in ausgewählte Destinationen“ Sehnsüchte wecken. Es geht unter anderem um Sambia, Japan sowie die neuen Reiseziele Kolumbien und Kanada.




