Georgien: Kranken- und Unfallversicherung verpflichtend

Panorama der Altstadt von Tiflis, Georgien, mit der historischen Festung Narikala und der Kirche auf einem Hügel, umgeben von bunten Häusern mit roten Dächern; im Hintergrund ist die moderne Skyline und die Friedensbrücke über den Fluss Kura zu erkennen.
Reiseziel Tiflis in Georgien: Das Kaukasus-Land hat die Versicherungsregelungen für Reisende verschärft. Foto: Lukas Bischoff/iStock

Zum Jahreswechsel hat Georgien eine Nachweispflicht für Kranken- und Unfallversicherungen eingeführt. Seit 1. Januar 2026 muss bei der Einreise in das Kaukasus-Land eine Kranken- und Unfallversicherung mit mindestens 30.000 Lari (umgerechnet rund 10.000 Euro) Deckung für den gesamten Aufenthalt nachgewiesen werden, wie das Auswärtige Amt mitteilt.

Den Angaben zufolge müssen Georgien-Reisende eine entsprechende Bestätigung der jeweiligen Versicherungsgesellschaft gedruckt oder elektronisch in englischer oder georgischer Sprache vorlegen.

Demonstrationen meiden

Zudem weist das Auswärtige Amt darauf hin, dass in Tiflis und anderen größeren Städten Georgiens weiterhin Protestaktionen stattfinden können. Dabei könnten gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht ausgeschlossen werden, heißt es. Daher werde zu besonderer Vorsicht geraten, Reisende sollten Demonstrationen und größere Menschenansammlungen meiden.

Anzeige

Im vergangenen Jahr hat es aus Protest gegen die umstrittene Parlamentswahl im Oktober 2024 immer wieder Massendemonstrationen gegen die Regierung gegeben. Dabei kam es auch zu Gewalt und Ausschreitungen.

Newsletter

Newsletter - Touristik aktuell – Reportagen und Analysen für die Reisebranche

Bildergalerien

Schauinsland-Reisen Partner Jahrestagung im Athena Royal Beach Hotel auf Zypern, 11. bis 14. Dezember

Zukunftsthemen, Workshops, Networking: Rund 250 Touristiker waren zu der Jahrestagung von Schauinsland-Reisen Partner nach Zypern gereist. Impressionen von der spannenden Jahrestagung.

Meistgelesen

Qatar Airways streicht Deutschland-Flüge

Qatar Airways reduziert ihr Flugangebot nach Deutschland ab März 2026 deutlich. Insgesamt neun wöchentliche Verbindungen fallen weg, mit Einschnitten vor allem in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt. Hintergrund sind Kapazitätsanpassungen und Wartungsarbeiten am Flughafen Doha.

Reiseprofi startet Petition gegen Cashback-Modelle

Ein Reisebüro-Inhaber aus Bergedorf ruft Kollegen zur Unterstützung auf. Nach einer erfolgreichen Branchenpetition nimmt er nun ein weiteres Thema ins Visier – eines, das seiner Meinung nach viele Reisebüros zunehmend unter Druck setzt.

Schauinsland knackt Zwei-Millionen-Marke

Schauinsland-Reisen erreichte 2024/2025 erstmals über zwei Millionen Kunden und steigerte den Umsatz um 11,5 Prozent. Wachstumstreiber waren Thailand, die Malediven und weitere Zielgebiete. Neue Kundensegmente und Synergien entstehen durch die Integration von Explorer.

Bistro Portal: Reiseexpertin startet Petition

Die geplante Abschaltung der Funktion „Nur Hotel“ im Bistro Portal sorgt für großen Unmut in Reisebüros. Eine Münchner Reiseexpertin startete eine Petition, die bereits über 1.300 Unterstützer hat – viele fürchten deutliche Nachteile durch die neue Maske „Hotels & Mehr“.

Mietwagen: Starcar steht vor dem Aus

Der Autovermieter Starcar steht vor der Abwicklung, da bislang kein Investor gefunden wurde. Etwa 600 Arbeitsplätze könnten betroffen sein. Trotz Insolvenz läuft der Betrieb an den Standorten vorerst weiter, jedoch sind Einschränkungen ab Januar 2026 geplant.

Risk Map 2026: Wo Reisen besonders gefährlich ist

Safeture und Riskline haben ihre neue Risk Map 2026...
×