TUI behält Provisionsmodell bei

TUI setzt auf Kontinuität und behält das Provisionsmodell bei
TUI setzt auf Kontinuität und behält das Provisionsmodell bei. Foto: mg

Nach Ferien Touristik, Alltours und Schauinsland präsentiert nun auch Veranstalter TUI das Provisionsmodell für das Geschäftsjahr 2021/2022. Änderungen gibt es so gut wie keine. Man setze in den aktuell herausfordernden Zeiten auf Kontinuität, schreiben CCO Hubert Kluske und Vertriebsdirektor Peter Wittmann in einer Mitteilung an die Vertriebspartner. Diesen wolle man mit dem alten, neuen Provisionsmodell Planungssicherheit geben.

Auch wenn im Großen und Ganzen alles beim Alten bleibt, die Umsatzstaffeln beibehalten werden und TUI Cruises weiterhin nicht zum Gesamtumsatz zählt, so gibt es laut Kluske und Wittmann durchaus einige Verbesserungen.

L`Tur zählt zum Gesamtumsatz

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Zum einen zählen nun der L’Tur- sowie der TUI-Experiences-Umsatz zum TUI-Gesamtumsatz. Zum anderen wird der Zielumsatz bei den TUI-Flugzusatzleistungen des Produkt-Incentives abgesenkt. Bei einem Zielumsatz pro Produktbaustein von 2.000 Euro liegt es bei 0,05 Prozent, bei einem Umsatz von 4.000 Euro bei 0,10 Prozent und bei einem Zielumsatz pro Produktbaustein von 6.500 Euro bei 0,15 Prozent.

Unverändert gültig bleiben die Konditionen für TUI Stars, heißt es aus Hannover. Bei jeder Buchung gebe es zwei Prozent On-Top-Provision, sodass in der Spitze weiterhin 14,95 Prozent Provision möglich seien.

Alltours und Schauinsland legen ebenfalls Modelle vor

Da das alte Provisionsmodell weiterhin gültig ist, wird es keine neue Version geben, teilen Kluske und Wittmann mit. Mehr Informationen sind auf der Expedienten-Seite von TUI zu finden.

Veranstalter Ferien Touristik hatte sein neues Provisionsmodell am 13. Juli, Alltours am 14. Juli das neue Provisionsmodell präsentiert. Schauinsland hatte den Vertriebspartnern die Konditionen für das neue Geschäftsjahr bereits am 22. Juni bekanntgegeben.

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