Condor vertieft die strategische Kooperation mit Codeshare-Partner Etihad Airways und nimmt in diesem Rahmen auch eine neue Strecke auf. Ab Oktober wird die Fluggesellschaft eine tägliche Verbindung zwischen Abu Dhabi und Bangkok anbieten, wie Condor ankündigt.

Abu Dhabi als Hub wird für Condor wichtiger
Die Strecke wird mit einem Airbus A330 Neo im Rahmen des Codeshare-Abkommens durchgeführt und soll die Vernetzung der Strecken beider Airlines stärken. Dank durchgängiger Buchungen, dem Durchchecken von Gepäck bis zum Zielort und optimal aufeinander abgestimmter Anschlussverbindungen über das Drehkreuz Abu Dhabi „profitieren Gäste von einem besonders komfortablen Reiseerlebnis“, heißt es. Gleichzeitig stärke die neue Verbindung die Anbindung zwischen Europa, dem Nahen Osten und Asien.
Mit der Strecke wird Condor das geplante Abu-Dhabi-Angebot um ein drittes Ziel erweitern und den Heimatflughafen von Etihad immer stärker als ausländisches Drehkreuz nutzen. Bereits angekündigt für den kommenden Winter hatte die Fluglinie tägliche Verbindungen von Frankfurt und Berlin nach Abu Dhabi. Die Frankfurt-Route sollte eigentlich schon im Sommer starten, wurde wegen der Nahost-Krise aber verschoben.
Etihad-Meilen für Condor-Flüge
Im Rahmen der erweiterten Partnerschaft, die beide Airlines jüngst auf der Iata-Jahreshauptversammlung in Rio de Janeiro unterzeichnet haben, wurde außerdem eine neue Vereinbarung für das Vielfliegerprogramm Etihad Guest unterzeichnet. Mitglieder können somit künftig ihre gesammelten Meilen auch auf Flügen des Condor-Streckennetzes einlösen.
Die strategische Partnerschaft scheint für beide Seiten fruchtbar zu sein. „Durch die Kombination der starken Marktposition Condors in Deutschland mit dem globalen Netzwerk von Etihad Airways entstehen attraktive Synergien für beide Airlines und ein erweitertes Angebot für Reisende weltweit“, heißt es vom deutschen Ferienflieger. Auch mit dem Etihad-Konkurrenten Emirates unterhält Condor ein Codeshare-Abkommen.


