
Nach einer längeren Streikpause der Lokführer müssen sich Bahnreisende in den kommenden Tagen wieder auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen. Wie die Lokführergewerkschaft GDL mitteilt, beginnt die nächste Arbeitsniederlegung im Personenverkehr der Deutschen Bahn am Mittwochmorgen um 2 Uhr und endet nach 43 Stunden am Donnerstag um 21 Uhr.
Der Güterverkehr wird bereits ab Dienstag um 15 Uhr bis zum Freitagmorgen um 9 Uhr bestreikt. Auch dadurch könne es schon zu Beeinträchtigungen des Personenverkehrs kommen, so das Unternehmen.
Der bevorstehende GDL-Streik ist bereits der siebte im Rahmen des laufenden Tarifstreits. Die Bahn wird nach eigenen Angaben für Mittwoch und Donnerstag einen Ersatzfahrplan auflegen, der ab heute Nachmittag in den Auskunftssystemen abrufbar sein soll. Das Zugangebot werde aber „deutlich reduziert“ sein, heißt es von der DB. Zusätzlich wurde eine kostenlose Servicenummer unter 0 80 00 / 99 66 33 freigeschaltet.
Auch die üblichen Kulanzregelungen bietet die Bahn wieder an. Demnach können Fahrgäste, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder verpassten Anschlüssen ihre Reise nicht wie geplant durchführen können, ihre Fahrkarte und Reservierung im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen kostenlos erstatten lassen. Kunden, die ihre Reise nicht antreten, können ihr Ticket auch nach dem ersten Gültigkeitstag erstatten lassen. Alternativ können Reisende den nächsten – auch höherwertigen – Zug nutzen.
Weitere Infos findet man unter www.bahn.de/aktuell.



