Flugumbuchungen: Warnung vor Betrug

Das Flugchaos im Nahen Osten führt natürlich zu massenhaften Umbuchungen – dies nutzen offenbar Betrüger aus. Nachdem eine Frau aus Niederbayern um 2.500 Euro betrogen wurde, warnt das Bayerische Landeskriminalamt vor gefälschten Service-Hotlines, wie die Nachrichtenagentur DPA und das Fachportal Airliners.de berichten.

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand und tippt darauf, während ein rotes Warnsymbol mit Ausrufezeichen auf dem Display erscheint – das Bild thematisiert Online-Betrug, Handy-Sicherheit und Gefahren bei Flugbuchungen. Im Hintergrund ist unscharf ein Laptop zu erkennen, was auf digitale Risiken im Internet hinweist.
Augen auf bei Flugumbuchungen! Dies rät derzeit die Polizei. Foto: Ton Photograph/iStock

Wichtige Ratschläge der Polizei

Demnach empfiehlt das Landeskriminalamt, Hotlines ausschließlich über die offizielle Website des Buchungsportals oder der jeweiligen Fluggesellschaft zu recherchieren – und nicht über Suchmaschinenergebnisse. Denn dort schalteten Betrüger offenbar teils kostenpflichtige Anzeigen.

Ferner sollten Reisende bei Stornierungsnachrichten nicht auf Rückrufnummern oder nicht verifizierte Support-Links reagieren, rät die Polizei weiter. Buchungsänderungen sollten ausschließlich über das eigene Kundenkonto vorgenommen werden.

Und fordere ein vermeintlicher Servicemitarbeiter am Telefon Fernzugriff auf Smartphone oder Computer, sollte das Gespräch beendet, die Internetverbindung getrennt und die Bank kontaktiert werden. Zudem empfiehlt die Behörde, Push-Benachrichtigungen der Bank zu aktivieren und bei Verdacht sofort Anzeige zu erstatten.

Etihad berichtet von Fake-Konten

Auch die Fluglinie Ethiad warnt auf dem Social-Media-Dienst X vor Betrügereien. „Wir haben mehrere gefälschte Konten identifiziert, die sich als Etihad ausgeben und unsere Gäste kontaktieren“, heißt es dort. Kunden sollten daher vorsichtig sein, wenn sie mit Personen in Kontakt treten, die behaupten, die Airline zu vertreten. Der Golf-Carrier weist außerdem darauf hin, dass vom Unternehmen niemals Passwörter, Einmalcodes, Zahlungsdetails oder andere sensible Informationen über Social-Media-Nachrichten angefordert werden.

Für genaue Updates und sicheren Support sollten sich Fluggäste ausschließlich auf die offizielle Website http://etihad.com verlassen und sicherstellen, dass sie online nur mit den offiziellen Social-Media-Konten von Etihad interagieren. Auf X sind die offiziellen Konten @Etihad und @EtihadHelp.