Die Gespräche zwischen Lufthansa und der Stadt Bremen waren erfolgreich: Im Sommerflugplan 2027 kehrt die von der Kranich-Airline gestrichene Flugverbindung nach Frankfurt zurück.

Wie der Bremer Senat mitteilt, wird Lufthansa im nächsten Sommer Bremen einmal pro Tag mit Frankfurt verbinden. Damit würden wichtige Anbindungen an das Drehkreuz Frankfurt für die Region gesichert und die internationale Erreichbarkeit des Wirtschaftsstandorts Bremen gestärkt, heißt es.
Allerdings könne dies nur „nur ein erster Schritt sein“, so Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte – auch mit Blick auf die Tatsache, dass Lufthansa die Hansestadt vor der Streckenstreichung im Juli bis zu fünfmal täglich mit Frankfurt verbunden hatte. André Grobien von der Handelskammer Bremen kündigte an, sich zusammen mit dem Senat dafür einzusetzen, „dass das mit der Lufthansa als Option verabredete weitere Aufwachsen der Frankfurt-Verbindungen auf der Tagesordnung bleibt.“
Laut Lufthansa-Manager Stefan Kreuzpaintner soll die tägliche Frankfurt-Verbindung abwechselnd morgens und abends geflogen werden. Zudem werde Bremen auch weiterhin an die Drehkreuze in München, Wien und Zürich angebunden bleiben.
Gute Nachricht für den angeschlagenen Airport
Für den wirtschaftlich angeschlagenen Flughafen Bremen ist die Lufthansa-Entscheidung ein wichtiges Signal. Medienberichten zufolge steckt der Airport in einer ernsten finanziellen Schieflage, im ungünstigsten Fall könne bereits Mitte kommenden Jahres sogar die Insolvenz drohen. Das strukturelle Defizit liegt laut Insider-Informationen bei mehr als 13 Millionen Euro.



