Lufthansa streicht keine weiteren Inlandsflüge

Flugzeuge von Lufthansa und Eurowings stehen vor dem Terminalgebäude des Hamburger Flughafens, angeleuchtet von der Abendsonne.
Lufthansa und Eurowings planen erst einmal keine zusätzliche Ausdünnung des Inlandsnetzes. Foto: Flughafen Hamburg

Vor einigen Wochen hatte Lufthansa mitgeteilt, 2026 innerdeutsche Verbindungen zu streichen und weitere auf den Prüfstand zu stellen. Letzteres ist nun aber erst einmal vom Tisch, nachdem die Bundesregierung angekündigt hatte, die Flugticketsteuer und möglicherweise auch andere Gebühren zu senken. „Wir werden im Sommerflugplan keine weiteren innerdeutschen Strecken streichen“, so Jens Ritter, der Chef von Lufthansa Airlines, im Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. 

Damit behält zum Beispiel der Flughafen Münster/Osnabrück seine Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz München. Auch zuvor erwogene Kürzungen in Hannover, Bremen und Dresden sind erst einmal kein Thema mehr. Die Tochter Eurowings plant ebenfalls zunächst keine weiteren Einschnitte.

Seit 2019 hat Lufthansa die Hälfte der innerdeutschen Flüge gestrichen. Dies betraf insgesamt 24 Strecken, davon sieben von Lufthansa und 17 von Eurowings. Bei der Präsentation des Sommerflugplans für 2026 hatte der Kranich-Konzern zudem angekündigt, ihre Zubringerflüge um mehr als 50 Frequenzen zurückzufahren. Betroffen sind Strecken zwischen München und Köln, Düsseldorf sowie Berlin oder zwischen Frankfurt und Leipzig oder Nürnberg.
 

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