Mit einem „Gate of the Future“ im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens testen Lufthansa und Fraport ein neues Boarding- und Aufenthaltskonzept am größten deutschen Airport.

Lufthansa und Fraport haben am Flughafen Frankfurt das so genannte „Gate of the Future“ eröffnet. Am Gate A16 im Terminal 1 erproben beide Unternehmen ein komplett umgestaltetes Abflug-Gate mit neuen Services, veränderter Ausstattung und digitalen Angeboten. Ziel ist es, Boarding-Abläufe zu beschleunigen und den Aufenthalt am Gate aufzuwerten.
„Premium gilt für uns nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden“, betont Francesco Sciortino, Hubmanager für Lufthansa in Frankfurt. „Am Gate A16 erleben unsere Gäste, wie zukunftsfähige Abläufe den Start ihrer Reise angenehmer und effizienter machen.“
Mobiles Personal statt klassischer Counter
Zu den Neuerungen gehört, dass das Boarding-Personal nicht mehr hinter dem Counter steht, sondern mobil im Gate-Bereich auf die Fluggäste zugeht, um sie bei Umbuchungen, Sitzplatzreservierungen, Upgrades oder sonstigen Fragen zu unterstützen. Die Mitarbeiter sind mit Tablets ausgestattet, über die sich verschiedene Boarding-Systeme gebündelt bedienen lassen. Der Counter wurde auf einen einzigen Arbeitsplatz reduziert.
Zur Ausstattung des Gates gehören auch großflächige Wandmonitore und 360-Grad-Displays, die Abflugzeiten, Boarding-Status, Handgepäckhinweise und Live-Informationen zu Gate-Änderungen anzeigen. Über QR-Codes erhalten Reisende überdies Zugang zu digitalen Self-Services.
Arbeitsplätze in „Working Cubes“
Auch an anderen Stellen unterscheidet sich das Gate optisch von herkömmlichen Wartebereichen. Flexible Arbeitsplätze in so genannten Working Cubes, Sofas und ausgewählte Kunstwerke sollen den Angaben zufolge eher an eine Lounge erinnern als an einen klassischen Gate-Bereich.
Die Erfahrungen mit dem neuen Wartebereich sollen Lufthansa und Fraport als Entscheidungsgrundlage dienen, welche Elemente künftig auch an anderen Gates eingesetzt werden können. Die Partner verweisen darauf, dass Frankfurt als europäischer Hub weiter gestärkt werden solle.


