Saudi-Arabien: Airlines meiden Flughafen Riad weiterhin

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Der mehrfach attackierte Flughafen von Riad in Saudi-Arabien ist wieder offen, aber der Flugverkehr bleibt stark eingeschränkt. Viele Airlines haben ihre Flugstopps verlängert.

Weitwinkelaufnahme eines Flughafens in einer Wüstenlandschaft mit Flugzeugen auf dem Rollfeld, einem Terminalgebäude mit Kuppel und einem hohen Kontrollturm.
Am Airport von Riad finden weiterhin kaum Flüge statt. Boarding1Now/iStock

Mehr als eine Woche nach dem schweren Angriff der Huthi-Miliz auf den Flughafen von Riad hat der Airport zwar wieder geöffnet. Große internationale Airlines meiden die saudische Hauptstadt aber weiterhin, wie es in einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA heißt.

So verlängerte die Lufthansa-Gruppe ihren Flugstopp für Riad bis 18. November. British Airways und KLM wollen den Flughafen bis mindestens bis Ende Oktober nicht ansteuern. Ähnliche Ankündigungen gab es auch von asiatischen und arabischen Fluggesellschaften. Qatar Airways zum Beispiel hat Flüge nach Riad und Dammam im Osten von Saudi-Arabien bis auf Weiteres ausgesetzt.

Laut dem Flug-Informationsdienst Flightradar 24 waren am Montag mehr als 80 Prozent der geplanten Flüge am King-Khalid-Flughafen in Riad gestrichen.

Weiterhin hohe Gefahr von Angriffen

Wie aus einer offiziellen Luftfahrtmeldung an Piloten (NOTAM) hervorgeht, ist der Airport wieder offen für Starts und Landungen, nachdem der Flugverkehr bis zum Wochenende wegen wiederholter Angriffe der Huthi-Miliz unterbrochen war. Die Gefahr neuer Angriffe gilt als hoch.

Die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen haben in Saudi-Arabien unter anderem den Flughafen in Riad mehrfach attackiert. Bei einer der schlimmsten Attacken wurden dort vor gut einer Woche 13 Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt.

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