Skyhub PAD: Lufthansa muss Codeshare-Flüge umbuchen

Das Aus der am Flughafen Paderborn/Lippstadt gegründeten Fluggesellschaft Skyhub PAD hat wegen einer Codeshare-Vereinbarung auch Auswirkungen auf den Lufthansa-Flugplan: Der Airline-Konzern muss nun gestrichene Flüge umbuchen.

Ein Flugzeug mit der Registrierung OY-RUN steht auf einer Landebahn, umgeben von einer grünen Wiese und einem bewölkten Himmel.
Die Fluggesellschaft DAT fliegt nicht mehr für Skyhub PAD – deshalb muss Lufthansa jetzt Flüge umbuchen. Foto: Flughafen Paderborn/Lippstadt

Automatische Umbuchungen laufen an

Laut einer Vertriebsmitteilung der Lufthansa Group werden die automatisierten Umbuchungen in Kürze in den Buchungssystemen umgesetzt. Abhängig von den verfügbaren Alternativen werden von den Flugstreichungen betroffene Fluggäste möglichst auf alternative Abflug- beziehungsweise Ankunftsorte umgebucht.

Für die nun wegfallenden Verbindungen zwischen München und Paderborn, Lübeck sowie Pecs (Ungarn) heißt das: Fluggäste ab/bis Paderborn werden von/nach Hannover umgebucht, Reisende von und nach Lübeck wechseln nach Hamburg und Kunden auf den Pecs-Strecken müssen ab/bis Budapest fliegen.

Von einer Flugstreichung betroffene Kund:innen können kostenfrei umbuchen oder ihr Ticket erstatten lassen. Umbuchungen, Umschreibungen und Erstattungen für gestrichene Flüge auf Dokumenten von Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss können Agenturpartner gemäß der SKCHG/INVOL-Regeln vornehmen.

Kostenerstattung für Ersatztransport möglich

In bestimmten Fällen können Kunden auch im Nachhinein die Kosten für einen bodengebundenen Ersatztransport etwa per Bahn oder Bus zum ursprünglichen Abflugs- oder Ankunftsort über Customer Relations geltend machen. Für weitere Informationen sollten sich Vertriebspartner an den Lufthansa Group Agency Support wenden.

Die erst im vergangenen Jahr gegründete Gesellschaft Skyhub PAD stellt die Flüge, die von der dänischen Fluggesellschaft DAT zwischen München und Paderborn/Lippstadt, Lübeck sowie Pecs durchgeführt wurden, aus wirtschaftlichen Gründen am 10. Juni ein. Von der regionalen Wirtschaft aus der Taufe gehoben, war die Fluginitiative angetreten, um von Lufthansa gestrichene Flüge zwischen Paderborn und München zu ersetzen.