Bösl erhält „Deutsch-Türkischen Freundschaftspreis“

Zwei Männer in Anzügen stehen nebeneinander vor Bannern mit deutsch-türkischen Flaggen und der Aufschrift „Deutsch-Türkischer Freundschaftspreis Kybele“. Der Mann rechts hält eine bronzefarbene Trophäe in den Händen. Die Atmosphäre wirkt feierlich.
Preisträger Thomas Bösl (rechts) mit Cihan Sendan, Bundesvorsitzender der Deutsch-Türkischen Freundschaftsföderation. Foto: DTF/RTG

TSS-Chef Manuel Molina erhielt höchste Ehrentitel von seiner Heimatstadt Malaga, L’Tur-Gründer Karlheinz Kögel ist Ehrenbürger von Baden-Baden. Nun ist auch der langjährige QTA-Sprecher sowie Chef von RTK und Reiseland, Thomas Bösl, zu höheren Ehren gekommen: Für sein „jahrzehntelanges Engagement im Aufbau und der Pflege deutsch-türkischer Beziehungen im Tourismus“ wurde er mit dem Deutsch-Türkischen Freundschaftspreis ausgezeichnet.

Mit der Auszeichnung reiht sich Bösl in eine illustre Reihe ein: Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel, der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff, der Schauspieler Erol Sander und der frühere türkische Ministerpräsident Mesut Yilmaz.

Die Preisverleihung fand am 16. April in Salzburg statt. Laudator war Cihan Sendan, Bundesvorsitzender der Deutsch-Türkischen Freundschaftsföderation (DTF), der Bösl als herausragenden Netzwerker und visionären Gestalter des deutsch-türkischen Tourismus würdigte.

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Cihan Serdan: „Brückenbauer im Tourismus“

Sendan betonte: „In den letzten vier Jahrzehnten ist der deutsch-türkische Tourismus von nahezu null auf über acht Millionen Gäste pro Jahr gewachsen – eine Entwicklung, die ohne das Engagement von Persönlichkeiten wie Thomas Bösl nicht denkbar wäre.“

Er lobte insbesondere Bösls Fähigkeit, aus freundschaftlichen Kontakten nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Partnerschaften zu entwickeln. „Sein Einsatz hat gezeigt, dass touristischer Austausch nicht nur Reisen bedeutet, sondern auch interkulturelle Freundschaft und gegenseitiges Verständnis schafft.“

Bösl: „Großartige Menschen kennengelernt“

Thomas Bösl ist seit mehr als 35 Jahren mit der Türkei verbunden. Seine Landeskenntnisse, seine Netzwerkarbeit und seine strategische Weitsicht hätten den den Türkei-Tourismus maßgeblich mitgeprägt, heißt es. „Die Türkei ist für mich weit mehr als ein Zielgebiet – sie ist eine Herzensangelegenheit“, sagte Bösl bei der Verleihung. „Ich durfte viele großartige Menschen kennenlernen, die mein Leben bereichert haben.“

Der Deutsch-Türkische Freundschaftspreis wird seit 2001 von der DTF vergeben. Er würdigt Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße für Integration, interkulturellen Dialog und Verständigung einsetzen. (mg)

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