
Beim CSD Frankfurt hat die Reisebranche in diesem Jahr sichtbar Präsenz gezeigt. Unter dem Motto „Love travels: A global celebration of diversity and travel“ traten mehrere internationale Reiseziele und touristische Partner zum vierten Mal gemeinsam auf. Nach Angaben der Initiative vertreten sie Destinationen, die sich aktiv für die Rechte der LGBTQ+-Community einsetzen.
Zu den Beteiligten gehörten Icelandair sowie die Tourismusorganisationen I Love New York, Atlantic City, New Orleans, Turespana und Visit Malta. Dem Auftritt im Demonstrationszug ging am Freitag ein Networking-Treffen im Stadthaus Frankfurt voraus, am Samstag fuhr ein eigener Truck der Initiative dann beim CSD mit.
Kooperation statt Konkurrenz
Der gemeinsame Auftritt ist nicht nur symbolisch, sondern auch strategisch gedacht: Budgets und Ressourcen sollen gebündelt, die Reichweite vergrößert und LGBTQ+-Reisende gezielter angesprochen werden. „Dass wir die Initiative bereits zum vierten Mal gemeinsam umsetzen konnten, zeigt, wie erfolgreich und nachhaltig die Zusammenarbeit der beteiligten Destinationen ist“, sagte Michaela Kramer von Visit Malta.



