Tunesien: Zeitweise Stromausfälle wegen Hitzewelle

Urlauber in Tunesien müssen sich derzeit auf Einschränkungen bei der Stromversorgung einstellen. Angesichts einer anhaltenden Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 47 Grad führt die staatliche Strom- und Gasgesellschaft STEG aufgrund der stark gestiegenen Belastung des Stromnetzes zeitweise und teilweise unangekündigte Stromabschaltungen durch. Darauf weist unter anderem das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen hin.

Die Ausfälle können sich unmittelbar auf die touristische Infrastruktur auswirken. Betroffen sind unter anderem Klimaanlagen und Lüftungssysteme in Hotels und Ferienanlagen. Auch Einschränkungen bei Wlan, Mobilfunk und Internetverbindungen sind möglich. Darüber hinaus können zeitweise Störungen der Wasserversorgung sowie Probleme beim bargeldlosen Bezahlen oder an Geldautomaten auftreten.

Nach Angaben der Behörden dienen die zeitlich begrenzten Abschaltungen dazu, das Stromnetz zu stabilisieren und großflächige Versorgungsausfälle zu verhindern. Wie lange einzelne Unterbrechungen dauern oder welche Regionen betroffen sind, lässt sich im Vorfeld jedoch nicht immer vorhersagen.

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Eine Flugbegleiterin in Uniform steht in einem Flugzeug und formt mit ihren Händen ein Herz. Der Innenraum des Flugzeugs ist gut sichtbar.

Reisende sollen sich über Situation vor Ort informieren

Reisenden wird empfohlen, sich regelmäßig bei ihrer Reiseleitung, dem Reiseveranstalter oder der Unterkunft über die aktuelle Lage am Urlaubsort zu informieren. Auch lokale Medien können über geplante oder kurzfristige Stromabschaltungen informieren.

Angesichts der hohen Temperaturen raten die Behörden außerdem dazu, direkte Sonneneinstrahlung insbesondere in den Mittagsstunden zu meiden und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Wer auf kühlungspflichtige Medikamente angewiesen ist, sollte sich vor Ort erkundigen, wie diese auch bei einem vorübergehenden Stromausfall sachgerecht gelagert werden können.

Große Hitze trifft Nordafrika und Mittelmeerraum

Die Hitzewelle trifft derzeit weite Teile Nordafrikas und des Mittelmeerraums. Auch in anderen Urlaubsländern sorgen außergewöhnlich hohe Temperaturen für eine erhöhte Belastung der Stromnetze und stellen Behörden sowie touristische Betriebe vor zusätzliche Herausforderungen. Zahlreiche Waldbrände unter anderem in Spanien und Frankreich halten die Rettungskräfte zusätzlich in Atem.