Thailand: Nationale Trauer nach Tod von Königinmutter Sirikit

Goldene Statue einer himmlischen Wächterfigur im Tempel Wat Phra Kaeo in Bangkok, im Hintergrund sind reich verzierte Tempeldächer und Besucher auf dem Tempelgelände zu sehen.
Kurzzeitig für Touristen geschlossen: der Wat Phra Kaeo in Bangkok. Foto: cp

Nach dem Tod von Königin Sirikit, der Königinmutter von Thailand, hat die Regierung des Landes eine nationale Trauerperiode ausgerufen. Damit würdigt Thailand die Verdienste der Monarchin, die als Mutter des amtierenden Königs Maha Vajiralongkorn und langjährige Ehefrau des verstorbenen Königs Bhumibol Adulyadej eine zentrale Rolle im öffentlichen Leben spielte.

Der internationale Tourismus ist von der Trauerzeit kaum betroffen. Öffentliche Gebäude zeigen seit dem 25. Oktober für 30 Tage Flaggen auf Halbmast. Kulturelle und öffentliche Veranstaltungen finden grundsätzlich weiterhin statt, werden jedoch in Form und Umfang angepasst. Der Große Palast und der Wat Phra Kaeo in Bangkok bleiben vom 26. Oktober bis 8. November geschlossen.

Beim Loi Krathong Festival in Sukhothai und Ayutthaya (27. Oktober bis 5. November) wird der Ablauf verändert: Statt großer Wettbewerbe und Feuerwerke sind stille Kerzenzeremonien vorgesehen. Das Lichtspektakel Vijit Chao Phraya in Bangkok wurde auf den 1. Dezember verschoben.

In einer Pressemitteilung bittet das thailändische Fremdenverkehrsamt Reisende, sich respektvoll zu verhalten – insbesondere beim Besuch von Tempeln oder königlichen Anlagen. Dezente Kleidung gilt in dieser Zeit als angebracht. (cp)

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