Thailand verkürzt visumfreien Aufenthalt

Thailand setzt die bereits angekündigte Änderung der Einreiseregeln um: Ab 15. September gilt für Reisende aus 60 Ländern, darunter Deutschland, nur noch eine deutlich verkürzte visumfreie Aufenthaltsdauer.

Ein grünes Tuk-Tuk mit Fahrgästen fährt auf einer belebten Straße in Bangkok, umgeben von weiteren Autos und einer Reihe roter Lampions über der Fahrbahn.
Ab dem 15. September ist das Visum für Bangkok nur noch 30 Tage lang gültig. Foto: IMAGO / Jürgen Held

Thailand setzt seine bereits angekündigten Pläne zur Änderung der visumfreien Einreise nun um: Ab dem 15. September 2026 wird die visumfreie Aufenthaltsdauer für Reisende aus 60 Ländern und Gebieten von bislang 60 auf 30 Tage reduziert. Das berichtet die deutschsprachige Zeitung Der Farang mit Sitz in Thailand.

Die Neuregelung betrifft damit auch deutsche Urlauber. Wer ohne Visum nach Thailand einreist, kann sich künftig zunächst nur noch bis zu 30 Tage visumfrei im Land aufhalten. Die bisherige Regelung mit einem Aufenthalt von bis zu 60 Tagen wird abgeschafft.

Die Verkürzung kommt nicht überraschend. Thailand hatte die Änderung bereits zuvor angekündigt. Nun steht der konkrete Termin fest und die neue Regelung wird umgesetzt.

Für die Touristik bedeutet die Änderung vor allem eine stärkere Relevanz der Aufenthaltsdauer bei der Reiseplanung. Urlauber, die länger als 30 Tage in Thailand bleiben möchten, müssen sich künftig vorab mit den entsprechenden Visa- beziehungsweise Verlängerungsmöglichkeiten beschäftigen.

Hinweise für Reisebüros

Reisebüros sollten Kunden mit längeren Thailand-Aufenthalten deshalb auf die ab dem 15. September geltenden Einreisebestimmungen hinweisen und prüfen, welche Regelung für die jeweilige Reise und Aufenthaltsdauer gilt.

Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise angepasst.

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