Riu investiert 390 Millionen Euro

Das erste Riu-Haus in Asien eröffnet im Juli auf Sri Lanka
Das erste Riu-Haus in Asien eröffnet im Juli auf Sri Lanka. Modell: Riu

Rund 390 Millionen Euro nimmt die mallorquinische Hotelkette Riu in die Hand, um in diesem Jahr vier Hotels zu eröffnen und weitere acht Resorts zu renovieren.

Im Frühjahr wird das bisher teuerste Hotel eröffnet, mit dem sich Firmenchef Luis Riu einen Traum erfüllt: Das Stadthotel Riu Plaza New York Times Square liegt direkt im Zentrum von Manhattan und bietet auf 29 Stockwerken 647 Zimmer. In der Karibik wird zum Juni das Portfolio in der Dominikanischen Republik mit dem Riu Republica erweitert. Das Fünf-Sterne-Hotel in Punta Cana ist nur Erwachsenen vorbehalten, ein Teil wird als Sensimar vermarktet. Ebenfalls nur für Erwachsene ist das Riu Reggae, das Ende des Jahres mit 454 Zimmern in Montego Bay auf Jamaika folgt.

Mit dem Riu Sri Lanka wird im Juli außerdem das erste Riu-Hotel in Asien eröffnet, das Fünf-Sterne-Resort bietet 500 Zimmer. Weitere Resorts in Asien sind in der Planung, unterschrieben sind bereits zwei Projekte auf den Malediven.

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Alle Riu-Häuser auf der Fernstrecke sind nur über TUI zu buchen.

Auf dem spanischen Festland wird das Riu Monica in Andalusien renoviert und zum Saisonstart als „Adults-only“ wiedereröffnet. Ebenfalls nur für Erwachsene ist nach der Renovierung das Riu Tikida Beach im marokkanischen Ferienort Agadir geplant. Auf Gran Canaria wird das Clubhotel Riu Papaya umgestaltet und zukünftig All-inclusive-Verpflegung anbieten.

Auf den Kapverden wird das Clubhotel Riu Funana in ein Palace-Hotel aufgewertet und zum November als Riu Palace Cabo Verde wiedereröffnet. Das jetzige Clubhotel Riu Garopa wird zukünftig als Clubhotel Riu Funana vermarktet. In der Karibik werden in Mexiko das Riu Palace Las Americas und das Riu Palace Cabo San Lucas sowie in der Dominikanischen Republik das Riu Palace Macao umgestaltet.

In den Riu-Hotels haben im vergangenen Jahr rund 4,1 Millionen Gäste übernachtet. Der Umsatz in den 103 Hotels in 18 Ländern betrug 1,8 Milliarden Euro.

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