MSC Cruises sagt restliche Reisen im Nahen Osten ab

MSC Cruises hat nun auch die verbleibenden drei für diese Wintersaison geplanten Kreuzfahrten im Nahen Osten abgesagt. Grund ist die unveränderte Lage in der Krisenregion. Die betroffenen Gäste seien bereits informiert worden, teilt die Reederei in einem Statement mit. Ihnen wurde die vollständige Rückerstattung der Reisekosten angeboten.

Das Foto zeigt das große Kreuzfahrtschiff MSC Euribia auf dem offenen Meer unter klarem Himmel. Das Schiff ist mit auffälligen türkis-blauen Motiven und dem Umwelt-Hashtag "#savethesea" am Rumpf geschmückt. Im Hintergrund ist ruhiges Wasser zu sehen, was das Thema nachhaltige Kreuzfahrt und Umweltschutz betont.
Die MSC Euribia – hier ein Archivbild – muss bis auf Weiteres im Hafen von Dubai verbleiben. Foto: MSC Cruises


Man befolge weiterhin die Anweisungen der regionalen Militärbehörden, wonach die MSC Euribia im Hafen von Dubai bleiben soll. Nach der begrenzten Wiederaufnahme der Flüge aus der Region arbeite man eng mit den Fluggesellschaften zusammen, um den Gästen die Weiterreise zu ermöglichen, heißt es in der Mitteilung. Und weiter: „Angesichts des erheblichen Rückstaus und des Ausmaßes der Störungen führen die Fluggesellschaften derzeit neue Flüge methodisch durch, was einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Airline-Partnern und konzentrieren uns darauf, unseren Gästen eine sichere und geordnete Rückkehr nach Hause zu ermöglichen.“

Dies soll auch durch Rückführungen der Botschaften und Außenministerien erfolgen. Die Lage an Bord beschreibt MSC Cruises nach wie vor als „ruhig“. Die Passagiere hätten uneingeschränkten Zugang zu allen Borddienstleistungen und Einrichtungen.