TUI Cruises: Schiffe zum Sommer „nahezu ausgebucht“

Nach wochenlangem Krisen-Management infolge des Nahost-Konflikts kann sich TUI Cruises nun wieder voll und ganz auf das laufende Geschäft konzentrieren. Mit der Buchungsentwicklung zeigt sich das Kreuzfahrtunternehmen trotz der aktuellen Herausforderungen zufrieden. Die Nachfrage sei unverändert hoch, heißt es aus Hamburg.

„Wir sind sehr gut ins Jahr gestartet und sehen eine starke Geschäftsentwicklung“, berichtet Clas Eckholt, Vice President Commercial, gegenüber touristik aktuell. Für die bevorstehende Sommersaison seien die Schiffe „nahezu vollständig ausgelastet“.

Nachfrage „unverändert hoch“

Die Analyse der letzten Wochen und insbesondere der jüngsten Tage habe deutlich gemacht, „dass die Nachfrage nach unseren Marken Hapag-Lloyd Cruises und Mein Schiff trotz globaler Unsicherheiten unverändert hoch ist“, so der Vertriebschef. Die kurzfristige Reintegration der Mein Schiff 4 und 5 sowie die Anpassungen im Winterfahrplan der Mein Schiff Flow würden sehr gut vom Markt aufgenommen.

Clas Eckholt, Vice President Commercial. Foto: TUI Cruises

„Die aktuelle Buchungsdynamik zeigt einmal mehr, dass unsere Urlaubsprodukte nicht nur stark nachgefragt sind, sondern aktuell zusätzlich an Attraktivität gewinnen“, sagt Eckholt und nennt Gründe: „In einer Zeit, in der bei landgestütztem Urlaub große Veränderungen stattfinden, bieten Kreuzfahrten in puncto Sicherheit, Flexibilität und transparenter Preisstruktur einen großen Benefit.“

Keine Verschiebungen bei den Reisezielen

Nennenswerte Veränderungen bei den eigenen Gästeströmen gibt es derzeit nicht. „Wir sehen aktuell keine wesentlichen Verschiebungen in der Nachfrage nach Reisezielen“, so der Manager. Das neue Winterfahrtgebiet Nordeuropa der Mein Schiff Flow als Ersatz für die ursprünglich geplanten Orient-Kreuzfahrten promoted TUI Cruises mit einer Vertriebsoffensive samt Zusatzprovision.

Für den weiteren Geschäftsverlauf ist Clas Eckholt guter Dinge. TUI Cruises blicke „sehr optimistisch auf die kommenden Monate“, so der Vertriebschef.