Spanien will Saisonalität und die Touristenströme entzerren

Galizien lockt wie hier in Baiona auch mit vielen Stränden
Galizien lockt wie hier in Baiona auch mit vielen Stränden. Foto: ras
Alvaro Blanco Volmer leitet seit September 2022 das Büro des spanischen Fremdenverkehrsamtes Turespana in Berlin
Alvaro Blanco Volmer leitet seit September 2022 das Büro des spanischen Fremdenverkehrsamtes Turespana in Berlin. Foto: Turespana

Fast zehn Millionen deutsche Urlauber, genauer gesagt etwas über 9,7 Millionen Deutsche, haben im vergangenen Jahr ihren Urlaub in Spanien verbracht. Dabei reisen 90 Prozent aller Gäste in fünf autonome Regionen: Die Balearen liegen mit 40 Prozent ganz oben, dann kommen die Kanaren mit rund 20 Prozent. Nach Katalonien reisen rund 13 Prozent der deutschen Urlauber, nach Andalusien zehn Prozent und an die Küste um Valencia fünf Prozent.

Diese Verteilung war bereits so, als Alvaro Blanco Volmer 1999 das erste Mal das Turespana-Büro in Frankfurt geleitet hat. Deswegen zählt es Blanco Volmer, der jetzt das spanische Fremdenverkehrsamt Turespana in Berlin leitet, zu seinen Aufgaben und Zielen, die Saisonalität und die Touristenströme zu entzerren. Promotet werden sollen unter anderem das Landesinnere und auch der grüne Norden.

Chancen durch das Internet

Helfen sollen dabei auch die vielen direkten Flugverbindungen zu kleineren Airports. So fliegen Lufthansa und Ryanair unter anderem nach Oviedo in Asturien als Ausgangspunkt für Reisen an die Nordküste. Helfen soll auch das Internet. „Die Veranstalter können viel mehr Ausflüge und Produkte für ihre Kunden buchbar machen“, ist Blanco überzeugt. Selbst er entdecke unbekannte Ecken Spaniens durch das Internet, indem er verschiedenen Insta-Accounts folge, sagt der Spanien-Werber im Gespräch mit touristik aktuell.

Was Blanco für dieses Reisejahr erwartet und was er sich wünscht, lesen Sie im Spanien-Schwerpunkt in der aktuellen Ausgabe oder im E-Paper.