Riu baut in Phuket und sucht in Kenia

Ab Mai gibt es wieder zwei Riu-Hotels auf Mauritius
Ab Mai gibt es wieder zwei Riu-Hotels auf Mauritius. Abbildung: Riu
Riu-Vorstand Joan Trian arbeitet seit 2009 im Unternehmen seiner Familie
Riu-Vorstand Joan Trian arbeitet seit 2009 im Unternehmen seiner Familie. Foto: Riu

Mit einem Umsatzplus von 24 Prozent auf rund 3,6 Milliarden Euro schließt Riu ein erfolgreiches Jahr 2023 ab. Top-Ziel war dabei Mexiko, wo Riu 22 Hotels mit einer durchschnittlichen Auslastung von 90 Prozent führt. Noch besser war die Auslastung sogar in den beiden Resorts auf der Karibikinsel Aruba. Dort haben die Kunden weltweit auch die höchsten Preise gezahlt.

Nachdem Mitte 2023 ein Stadthotel in London gleich an der Victoria Station eröffnet wurde, folgt in diesem Jahr ein Stadthotel in Toronto. Darüber hinaus wird es ab Mai ein weiteres Resort auf Jamaika und zwei neu erbaute Domizile auf Mauritius geben. Hierfür wurden die bestehenden zwei Riu-Häuser abgerissen. Komplett abgerissen wurde auch das Riu Naiboa in Punta Cana. Nach der Fertigstellung wird es mit dem umfassend renovierten Riu Palace Bavaro zusammengehen.

Wichtig für Riu in diesem Jahr ist auch der Baubeginn für das erste Haus in Thailand, auf Phuket. Im Senegal und in Dubai soll mit der Konstruktion des jeweils zweiten Hotels begonnen werden. Gesucht werden Standorte außerdem in Vietnam, in Tansania und in Kenia. Ländern wie Albanien, Bulgarien und Montenegro erteilt Joan Trian eine Absage. „Wir suchen nur in Ganzjahreszielen“, sagt der Riu-Vorstand, der seit 2009 im Unternehmen seiner Familie arbeitet.

Das komplette Interview mit Joan Trian lesen Sie in der Ausgabe 2/2024 von touristik aktuell, die Anfang dieser Woche erschienen ist, und im E-Paper.

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