

Ähnlich äußerte sich RTK-Geschäftsführer Thomas Bösl: „Wir müssen dem Tourismus in Ägypten eine neue Chance geben. Es liegt an uns, wie wir bei Beratungsgesprächen mit dem Thema Sicherheit umgehen.“
Wie sicher man sich in El Gouna fühlen kann, erlebten die Tagungsteilnehmer nicht nur während der Tagung auf dem Campus einer Außenstelle der TU Berlin, sondern in ganz El Gouna. „Das ist bemerkenswert“, berichtet ein Teilnehmer. An keiner Stelle seien schwer bewaffnete Sicherheitskräfte zu sehen, wie es sie derzeit zum Beispiel in Paris an jeder Ecke gebe.
„El Gouna war eine richtig tolle Destination für unsere Tagung“, freute sich Peter Möschl, Leiter von Mein Reisespezialist. Für die Reiseverkäufer sei es sehr hilfreich gewesen, „diese einzigartige Lagunenstadt mit 18 Hotels, mehreren Yachthäfen, einer Downtown und Einrichtungen wie Schulen selbst erlebt zu haben“.
Inhaltlich ging es vor allem um Ideen, wie die eigene Marke gestärkt und das Netzwerk ausgebaut werden kann. Unter anderem fixierten die Teilnehmer Marketing-Aktionen und Themenpakete bis 2017.
Dabei geht es auch darum, der Verkauf eigener Reisen weiter zu forcieren. Büroinhaber wie Elke Born von Panador in Frankfurt, Robert Liersch von M’Ocean in Dolgesheim und Hans Dittrich von Reisebüro Dittrich in Rheine wollen künftig ihre Kollegen „mehr an die Hand nehmen“, Know-how abgeben und auf eigene Rechnung zum Beispiel Schulungsreisen, Webinare, Kundenabende sowie Seminare anbieten.
Denn die Vermarktung eigener Reisen lohne sich, habe aber noch nicht das Niveau erreicht, das möglich wäre. Trotz der schwierigen Zeiten liege etwa in seinem Büro der Umsatz im Plus, berichtete Reisebüro-Inhaber Dittrich und führt dies einzig auf die aufgelegten Sonderreisen zurück. Ziel sei nun, „andere Reisebüros der Kooperation an dem Erfolg teilhaben zu lassen.“


