Der bisherige Reisebüro-Verband VUSR, der ab sofort als „Verband unabhängiger selbstständiger Reiseunternehmen“ mit dem gleichen Kürzel agiert, erweitert sein Leistungsportfolio: Ab sofort erhalten Kunden von VUSR-Mitgliedsbüros im Konfliktfall eine kostenlose rechtliche Ersteinschätzung.
Die kümmert sich allerdings ausschließlich um mögliche Konfliktfälle zwischen einem Kunden und einem Reisebüro. „Wir sind keine allgemeine Verbraucherrechtsberatung und bieten daher keine umfassende Beratung zu sämtlichen reiserechtlichen Fragestellungen für Endkunden an“, betont Vorstandsmitglied und Reisebüro-Inhaber Cyrus Nurischad. Für den neuen Service habe man „bewusst einen externen Rechtsanwalt eingebunden, um eine objektive und unabhängige Bewertung sicherzustellen und frühzeitig zu einer sachlichen Lösung beizutragen“.
„Zeichen für Qualität und Kundenschutz“
Aus Sicht von VUSR-Chefin Marija Linnhoff, die immer wieder ein Gütesiegel für Reisebüros fordert, setze der Verband damit „ein deutliches Zeichen für Qualität und Kundenschutz in der Touristik“. Endkunden erhielten mit dem neuen Angebot „im unwahrscheinlichen Fall eines Konflikts mit dem Reisebüro die Option, eine kostenlose rechtliche Ersteinschätzung des VUSR zu erhalten – sachlich und lösungsorientiert“, so Linnhoff. Für Mitgliedsbüros stelle das Angebot einen klaren Wettbewerbsvorteil dar. Es stärke Vertrauen, erhöhe die Servicequalität und unterstütze eine nachhaltige Kundenbindung, zeigt sich Linnhoff überzeugt und macht die Rechnung auf: „Mitgliedschaft = Qualitätssiegel.“

Neue Website mit Reisebüro-Suche
Mit der neuen Website unter www.vusr.de bietet der VUSR, der sich auf seiner jüngsten Jahrestagung auf Teneriffa für die gesamte Branche öffnete, zusätzlich eine neue Möglichkeit für Kunden, ein passendes Reisebüro in ihrer Nähe zu finden. Über eine Postleitzahlensuche können gezielt VUSR-Mitgliedsbüros identifiziert werden – „verbunden mit der Sicherheit, ein Büro zu wählen, das die Qualitätsstandards des Verbandes erfüllt“, so Linnhoff. Die rechtliche Beratung für Mitgliedsbüros „zu allen Themen“ bleibt laut Cyrus Nurischad „selbstverständlich“ weiterhin bestehen.


