Was steht auf Ihrer Gruppen-Agenda?

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Grafik mit einem Fußball auf einem hellblauen Hintergrund, umgeben von Linien, die ein Spielfeld darstellen, und der Zahl drei.

Eigene Gruppenreisen machen Arbeit und erfordern zum Teil starke Nerven – aber sie stärken die Kundenbindung, haben kein Cashback-Problem und sind deutlich ertragreicher als das reine Vermitteln von 
Reisen. Wir haben vier Reisebüros mit starkem Gruppengeschäft gefragt, was bei ihnen 2026 auf der Agenda 
steht, mit welchen Partnern sie arbeiten und wie sie die eigenen Reisen bewerben.

Florian Hartmann,
Reisebüro Herberholz,
Treis-Karden 
„Wir bieten im Schnitt pro Jahr zehn Wanderreisen und vier bis acht Erlebnisreisen an. Einen festen Veranstalterpartner haben wir nicht, mitunter kaufen wir zum Beispiel auch direkt bei Agenturen ein. Wichtige Partner sind Chamäleon, Explorer, TUI oder auch Reedereien, wenn es auf Kreuzfahrt geht. Die jüngsten Reisen führten nach Australien, mit Arosa über die Rhone, wandernd durch 
die Toskana sowie auf Safari durch Tansania. Zudem geht es noch nach Irland, Südafrika 
und zu einigen Wanderdestinationen in 
Europa wie Cornwall, Kreta, Mallorca und 
dem Wilden Kaiser. Alle Reisen werden immer von uns ­persönlich begleitet, Dauerbrenner sind unter anderem die Wanderreisen nach Mallorca. Das hat auch mit meinem Vater zu tun: Er wandert seit 25 Jahren auf Mallorca, kennt dort jeden Stock und Stein und hat schon mehr als 80 Gruppen über die Insel geführt.

Wichtigste Werbung ist für uns die Mund-
zu-Mund-Propaganda. Zudem bilden sich Freundschaften auf unseren Reisen – und diese Leute animieren sich dann gegenseitig für die nächste Buchung. Einmal im Jahr laden wir ­zudem zu einem großen Info-Abend in der ­Gemeindehalle meines Heimatdorfs ein. ­Äußerst wichtig sind ­natürlich auch die 
sozialen M­edien.“

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Eine lächelnde Flugbegleiterin in roter Uniform steht vor einem Freebird-Logo und präsentiert ein Buchungsangebot für Flüge.

Natali Bauer,
Kultura Reisen,
Wetzlar
„Wir organisieren im Schnitt fünf bis sieben Gruppenreisen pro Jahr. Veranstalterpartner 
sind Reedereien wie Costa, ­Aida und MSC sowie Spa Travel und Levitin Reisen. In diesem Jahr ging und geht es unter anderem auf Kreuzfahrt in die Karibik und nach Norwegen, zur Kurreise nach Litauen ­sowie auf Rundreisen durch Georgien und ­Usbekistan. Dauerbrenner sind vor allem die Kreuzfahrten, im Winter nach Dubai oder in die Karibik, im Sommer nach Norwegen, im Herbst ins Mittelmeer. Beworben werden die Reisen über Whatsapp, Instagram, Facebook sowie durch Informationsveranstaltungen.“

Michael Germann,
Germann Reisen,
Herten
„In diesem Jahr organisieren wir 14 so genannte Germann-Sonderreisen. Dafür nutzen wir je nach Zielgebiet unterschiedliche Partner, darunter Karawane Reisen, Dertour, TUI Cruises, Nicko Cruises, GTW und Service Reisen Gießen sowie Agenturen wie Hihedo di Carlo aus Italien und La Cordee für Frankreich. Auf dem Programm stehen 2026 unter anderem eine Kombireise Friaul 
mit Adria-Kreuzfahrt auf der Mein Schiff 4, 
Namibia und Schottland, der Schwarzwald, ­Umbrien & Abruzzen sowie das Event 
„Rhein in Flammen“. Beworben werden diese Angebote über eine eigene Reise-Show, 
Mailings sowie die Social-Media-Kanäle 
Whatsapp, Facebook und Instagram.“

Anna-Lena Köhler,
Terramania Reisen,
Kölleda
„Wir organisieren pro Jahr rund 120 Reisen aller Kategorien: Bus- und Städtereisen, Fluss- und Hochseekreuz­fahrten, Radreisen, Tagesfahrten und anderes. ­Dabei arbeiten wir mit einigen Partnern eng zusammen, organisieren aber einen großen 
Teil komplett eigenständig. Besonderheiten 
in diesem Jahr sind Costa Rica/Panama, Kambodscha/Vietnam, eine Karibik-Kreuzfahrt, ­eine Reise nach Japan sowie eine Alaska-­Hawaii-Tour. Immer wieder gut gefragt sind Weihnachts-Shopping in New York, Städte­reisen nach Rom, Hamburg und London sowie Kreuzfahrten. Hier bieten wir unseren Kunden immer wieder neue Routen an, besonders beliebt ist Norwegen mit Nordkap. Werbekanäle sind unsere Homepage, Social Media mit ­Instagram und Facebook, Mailings, die Schaufenster unserer beiden Reisebüros, Whatsapp, Zeitungsanzeigen sowie ein eigener Katalog.“

Mehr zum Thema Gruppentourismus lesen Sie in einem Schwerpunkt, der am 22. Juni in ta-Ausgabe 12/2026 erschienen ist und im E-Paper.