Chamäleon baut 30 Häuser für Flutopfer in Nepal

Nach der Flutkatastrophe in Nepal hat der Berliner Reiseveranstalter Chamäleon eine Hilfsaktion gestartet: In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern sollen 30 Häuser für betroffene Familien gebaut werden. Gründer Ingo Lies pflegt seit 30 Jahren enge Verbindungen in das Land.

Ein Mann mit kurzem braunem Haar und einem freundlichen Lächeln trägt ein blaues Hemd und steht vor einem unscharfen Hintergrund aus grünem Blattwerk.
Hat enge Verbindungen zu Nepal: Chamäleon-Gründer Ingo Lies. Foto: Chamäleon

Der Berliner Reiseveranstalter Chamäleon will nach der Flutkatastrophe in Nepal 30 Häuser für betroffene Familien errichten. Das Bauprojekt soll in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern so schnell wie möglich umgesetzt werden, teilte das Unternehmen mit.

Gründer und Inhaber Ingo Lies hat eine persönliche Verbindung zu dem südasiatischen Land: Seine erste Reise vor 30 Jahren führte durch Nepal, bis heute pflege er dort enge Partner- und Freundschaften.

„Die Bilder aus Nepal haben mich zutiefst erschüttert. Mein erster Gedanke: Was kann ich konkret tun, um zu helfen? Für viele Familien ist die Antwort ganz einfach. Sie brauchen ein Dach über dem Kopf. Also bauen wir es“, sagte Lies.

Laut Lies habe Johannes Frangenberg, Gründer des Japan-Spezialisten JF Tours und einer der weltweiten Partner des Veranstalters, unmittelbar nach dem Unglück 10.000 Euro an die Chamäleon Stiftung überwiesen. „Da wussten wir selbst noch nicht, wie wir helfen. Er hat nur geschrieben, er ist sich sicher, dass wir schnell eine gute Idee haben und umsetzen werden“, so der Chamäleon-Gründer.

Anzeige
Ein blauer Hintergrund mit weißem Text, der einen Zeitraum vom 7. bis 18. September, Angebote für Kinder und Stornierungen sowie einen Button enthält.

Spende löste Hilfsaktion aus

Über die konkreten Details des Bauprojekts steht Ingo Lies nach eigenen Angaben in engem Kontakt mit den Partnern vor Ort. Zudem ruft die Chamäleon Stiftung zu weiteren Spenden für das Vorhaben auf.

Eine Sturzflut hatte vergangene Woche über 1.000 Todesopfer gefordert, etwa 4.600 Menschen gelten noch als vermisst. Die meisten deutschen Reiseveranstalter hatten zum Zeitpunkt der Katastrophe keine Gäste vor Ort.