Intrepid Travel hat nach Naturkatastrophen in Nepal und am Grand Canyon zwei Spendenkampagnen gestartet. Über die unternehmenseigene Intrepid Foundation verdoppelt der Veranstalter alle eingehenden Spenden – insgesamt bis zu rund 140.000 Euro.

Der australische Reiseanbieter Intrepid Travel und die unternehmenseigene gemeinnützige Organisation The Intrepid Foundation haben zwei Spendenkampagnen für die Opfer jüngster Naturkatastrophen in Nepal und im Grand Canyon National Park in Arizona gestartet. Im Rahmen eines Matching-Programms verdoppelt der Veranstalter alle eingehenden Spenden – bis zu einem Gesamtbetrag von 200.000 australischen Dollar (rund 123.500 Euro) für Nepal sowie bis zu 20.000 US-Dollar (rund 17.000 Euro) für den Grand Canyon.
Der Nepal Flood Appeal wurde nach schweren Sturzfluten ins Leben gerufen, die Teile des Landes getroffen haben. Die Intrepid Foundation arbeitet dabei mit dem Australischen Roten Kreuz zusammen. Die Mittel fließen nach Unternehmensangaben in Notunterkünfte, Wasser- und Sanitärversorgung sowie medizinische Erstversorgung. Nepal zählt zu den wichtigsten Reisezielen von Intrepid: Der Veranstalter führt dort aktuell 26 Reisen durch und beschäftigt vor Ort 463 Mitarbeitende, Reiseleiter, Träger und lokale Guides. Zum Zeitpunkt der Überschwemmungen seien keine Gäste oder Teammitglieder in den betroffenen Regionen gewesen.
Hilfe auch für den Grand Canyon
Parallel dazu hat die Intrepid Foundation die Grand Canyon Recovery Campaign gestartet. Am 29. August hatte eine schwere Sturzflut den Bright Angel Canyon und den Bereich um die Phantom Ranch getroffen und erhebliche Schäden an Wanderwegen, Infrastruktur und Parkeinrichtungen verursacht. Die Spendengelder kommen der Grand Canyon Conservancy zugute, die die Wiederherstellung der beschädigten Infrastruktur unterstützt. Auch hier waren nach Angaben des Veranstalters keine Intrepid-Gäste betroffen.
Seit ihrer Gründung 2002 hat die Intrepid Foundation nach eigenen Angaben mehr als 20 Millionen US-Dollar an über 160 Partnerorganisationen ausgeschüttet. 100 Prozent der öffentlichen Spenden gehen demnach direkt an die jeweiligen Partner.
Für Nepal hat auch Chamäleon eine Spendenkampagne gestartet. Gäste von deutschen Veranstaltern waren von der Sturzflut am 26. August nicht betroffen.



