Air France-KLM: Mehr USA-Flüge im Winter

Air France und KLM bauen im Winterflugplan 2026/2027 ihr Fernstreckenangebot vor allem in Richtung USA aus. Aber auch die Strecken in die Karibik sowie nach Asien und Afrika werden aufgestockt.

Die Seitenleitwerke zweier Flugzeuge der Airlines KLM und Air France stehen nebeneinander vor einem Kontrollturm auf einem Flughafen bei blauem Himmel.
Air France und KLM setzen im Winterflugplan stark auf die USA. Foto: Air-France-KLM

Die Airline-Gruppe Air France-KLM weitet auf der Fernstrecke vor allem ihr Amerika-Programm im Winterflugplan 2026/2027 deutlich aus. Air France allein hat die Kapazität auf den transatlantischen Strecken nach eigenen Angaben um sechs Prozent erhöht und bedient 23 Ziele in den USA, Kanada und Mexiko. Der Winterflugplan, der bis zum 27. März 2027 gilt, war bereits im Frühjahr angekündigt worden und wurde nun aktualisiert noch einmal vorgestellt.

Auf zahlreichen US-Strecken stocken beide Airlines die Frequenzen auf, vor allem in den Reisespitzen rund um die Feiertage. So steigt bei Air France die Zahl der wöchentlichen Verbindungen nach Atlanta zeitweise auf 14 Flüge, ergänzt um 14 weitere Flüge von KLM. Nach Los Angeles bietet Air France in der Spitze 21 wöchentliche Abflüge an, KLM ergänzt mit sieben Verbindungen ab Amsterdam. Auch nach Miami, Washington DC, Boston, Chicago, Dallas/Fort Worth, Orlando und Raleigh/Durham werden die Frequenzen in bestimmten Zeiträumen erhöht.

KLM: Mehr Premium Comfort Class

KLM nimmt zudem erstmals seit dem Winter 2022/2023 wieder Minneapolis/St. Paul in den Flugplan auf und bedient San Diego nunmehr während des gesamten Winterhalbjahres. Air France fliegt vom 7. bis zum 20. Dezember einmal wöchentlich nach New Orleans.

Auf der Strecke nach Boston setzt KLM erstmals Boeing-Maschinen der Typen 777-200 ER und Boeing 787-9 statt Airbus A330 ein, wodurch dort erstmals die Premium Comfort Class verfügbar wird. Auch auf den Verbindungen nach Miami führen die Niederländer mit dem Einsatz der Boeing 787-10 erstmals diese Kabinenklasse ein.

In der Karibik und Mittelamerika erweitern beide Airlines ebenfalls das Angebot. Air France startet saisonal wieder nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik und eröffnet eine neue Verbindung von Pointe-à-Pitre in Guadeloupe nach Panama-Stadt. KLM bietet auf dem Dreiecksflug Amsterdam–Aruba–Bonaire durch den Einsatz von Fliegern der Modelle Boeing 777-200 ER und Boeing 787-10 erstmals die Premium Comfort an. Nach Costa Rica fliegt Air France zeitweise zehnmal pro Woche.

Mehr Kapazität nach Asien und Afrika

Auch nach Asien erhöht Air France die Kapazität, und zwar um fünf Prozent. Zwischen Paris-CDG und Phuket stehen künftig fünf wöchentliche Flüge im Plan, diese Verbindung ergänzt die beiden täglichen Flüge nach Bangkok. Zudem baut Air France das Angebot auf die Malediven vom 18. Dezember bis zum 8. März 2027 auf zwei wöchentliche Flüge aus.

Auf dem afrikanischen Kontinent erhöht Air France das Angebot nach Tansania auf tägliche Flüge nach Kilimandscharo und Sansibar – im vergangenen Winter waren es fünf pro Woche. Conakry wird ebenfalls täglich angeflogen, wobei Air France dort wie auch nach Libreville auf den Airbus A350-900 umstellt und so die Sitzplatzkapazität steigert.

KLM arbeitet nach eigenen Angaben an der Wiederaufnahme der Verbindungen nach Kigali und Entebbe, die infolge von Reisebeschränkungen wegen des Ebola-Ausbruchs in Zentralafrika vorübergehend ausgesetzt worden waren. Vorbehaltlich der Aufhebung der Beschränkungen soll die Strecke nach Entebbe viermal wöchentlich bedient werden.

Weiterhin Flugpausen auf Nahost-Strecken

Bei Flügen in die Golfregion gibt es wegen der aktuellen Situation weiterhin Einschränkungen. Nach dem letzten Stand hat Air France Flüge nach Dubai noch bis 31. Oktober und nach Riad in Saudi-Arabien bis 14. November dieses Jahres ausgesetzt.

KLM wird Dubai im kommenden Winter überhaupt nicht anfliegen und die Strecke erst wieder Ende März 2027 aufnehmen. Flüge nach Riad und Dammam setzt KLM bis einschließlich 27. November aus.

La Première auf weiteren Strecken

Air France baut auch den Einsatz der neuen „La Première“-Kabine im Winterflugplan weiter aus. In Nordamerika ist die First Class unter anderem auf 28 von 35 wöchentlichen Flügen nach New York-JFK, auf 14 von 19 Verbindungen nach Los Angeles sowie auf allen sieben wöchentlichen Flügen nach San Francisco verfügbar. Ab dem 19. November kommt die Kabine auch täglich auf der Strecke nach Boston zum Einsatz. Vom 1. Februar 2027 an wird zudem der tägliche Flug nach New York-Newark mit La Première ausgestattet.

Bereits jetzt ist das Premiumprodukt von Air France auf mindestens sieben wöchentlichen Flügen nach Miami, auf den täglichen Verbindungen nach Houston sowie auf sieben von zehn Flügen nach Washington DC buchbar.

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