Emirates wirbt für Berlin- und Stuttgart-Flüge

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Grafik mit einem Fußball und einem Hintergrund in Türkis, der geometrische Linien und die Zahl vier zeigt.

Seit Jahren bemüht sich Emirates, mehr Flüge zwischen Deutschland und Dubai anzubieten – besonders Berlin als weiterer Abflughafen steht im Fokus. Bislang stehen dem die Beschränkungen des Luftverkehrsabkommens zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Weg, wonach nur die vier Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg bedient werden dürfen. Nun nimmt der Golf-Carrier einen neuen Anlauf.

Ein Emirates Airbus A380 steht auf dem Rollfeld eines modernen Flughafens mit einem Kontrollturm im Hintergrund und klar blauem Himmel.
A380 von Emirates in Düsseldorf – der Golf-Carrier nimmt einen neuen Anlauf für weitere Deutschland-Strecken. Foto: Flughafen Düsseldorf

In einer Pressemitteilung stellt Emirates tägliche Linienflüge nach Berlin und Stuttgart in Aussicht, sollten die Verkehrsrechte in Zukunft entsprechend gelockert werden. Dafür würde die Airline jährlich über 100 Millionen Euro investieren. „Wir möchten konstruktiv mit den deutschen Behörden zusammenarbeiten, um dies zu verwirklichen und von Beginn unseres Flugbetriebs an für beide Metropolregionen spürbare Vorteile zu erzielen“, so Emirates-Präsident Tim Clark.

BER und STR auf der Langstrecke unterversorgt

Die arabische Airline begründet die Pläne mit einer Unterversorgung beider Städte bei Langstreckenverbindungen. Am BER entfallen laut Flugplandaten von OAG über 85 Prozent der internationalen Verbindungen auf Ziele innerhalb Europas. Stuttgart als „Wirtschaftsmotor Baden-Württembergs“, eines der exportstärksten Bundesländer, verfüge ebenfalls nicht über ausreichende Langstreckenanbindungen. Zudem würden die neuen Verbindungen Hunderte Arbeitsplätze schaffen.

Nach eigenen Angaben beförderte Emirates im vergangenen Jahr insgesamt 2,36 Millionen Passagiere auf Flügen von und nach Deutschland. Davon reisten 40 Prozent zwischen Dubai und Deutschland, während 60 Prozent Weiterreisende waren. Die Fluggesellschaft verbinde Deutschland bereits mit 50 Zielen in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten, Südostasien und Australasien, die von keiner deutschen Airline bedient werden, so das Unternehmen.