Passagiere auf Eurowings-Flügen von Dubai müssen derzeit einen Umweg und somit längere Reisezeiten in Kauf nehmen. Wie das Flugfachportal Aerotelegraph berichtet, mussten in den vergangenen Tagen mehrere Maschinen der Lufthansa-Tochter auf dem Weg nach Deutschland im griechischen Thessaloniki zum Auftanken zwischenlanden.
So war es auch bei Eurowings-Flug EW1153 von Dubai nach Stuttgart am vergangenen Wochenende. Am Samstag (24. Januar) flog der eingesetzte Airbus A320 Neo zunächst nach Thessaloniki, von dort aus ging es weiter nach Nürnberg, wo der Jet nachts landete. Erst am Sonntagmorgen um 10 Uhr flog das Flugzeug dann weiter zum eigentlichen Ziel Stuttgart. Ein weiterer A320 Neo von Eurowings flog am Samstag mit Stopp in Griechenland nach Hannover und am Sonntag weiter nach Düsseldorf. Grund für die zweite Zwischenlandung: Stuttgart und Düsseldorf konnten wegen Nachtflugverboten nicht mehr angesteuert werden.
Iranischer und irakischer Luftraum wird gemieden
Auch zwei weitere Eurowings-Flüge von Dubai nach Hannover und Köln/Bonn brauchten laut Aerotelegraph Tankstopps, konnten ihre Ziele von Griechenland aus dann aber direkt anfliegen.
Eurowings erklärt das veränderte Routing auf dem Rückweg von Dubai mit den aktuellen Entwicklungen im Iran. „Die Lufthansa Group hat nach erneuter Bewertung der Lage beschlossen, für alle Airlines sowohl den iranischen als auch irakischen Luftraum vorsorglich für Überflüge nicht zu nutzen“, erklärt ein Eurowings-Sprecher. Dadurch könnten sich längere Flugzeiten von und nach Dubai sowie kurzfristige Anpassungen der Routen ergeben.
Und so wählen die Eurowings-Maschinen nun statt den irakischen Luftraum eine längere Variante über Saudi-Arabien, das Rote Meer und Ägypten. Auf dem Rückweg müssen die Flugzeuge allerdings gegen den Jetstream anfliegen. „Aufgrund der Windsituation ist daher ein Tankstopp auf dem Rückflug von Dubai nach Deutschland nötig“, erläutert der Airline-Sprecher.


