Iberia baut Lateinamerika-Strecken deutlich aus

Die spanische Fluggesellschaft Iberia erhöht ihr Angebot vom Drehkreuz Madrid nach Lateinamerika im Sommerflugplan 2026 um 7,6 Prozent auf mehr als 3,35 Millionen Sitzplätze. Dies ist laut einer Unternehmensmitteilung die bisher größte Kapazität der Airline auf diesen Routen.

Auf dem Foto steht ein Iberia-Flugzeug mit markanter rot-gelb-weißer Heckflosse auf dem Vorfeld des Flughafens Madrid-Barajas. Im Hintergrund ist das architektonisch auffällige Terminal mit gelben Dachbögen zu sehen.
Die Kapazität von Iberia in Richtung Lateinamerika steigt auf über 3,35 Millionen Sitzplätze. Foto: Iberia

Den stärksten Ausbau erfährt die Strecke nach Buenos Aires. Ab Juni steigt die Frequenz von 21 auf 23 wöchentliche Flüge. Mit 456.000 Sitzplätzen und mehr als drei täglichen Verbindungen wird die argentinische Hauptstadt laut Iberia als wichtigstes lateinamerikanisches Ziel im Streckennetz gefestigt.

Monterrey, Recife und Fortaleza neu

Ab 2. Juni nehmen die Spanier zudem Monterrey in Mexiko neu ins Programm. Die Strecke wird dreimal wöchentlich bedient und bietet in der Sommersaison 36.288 Sitzplätze. Nach Brasilien wächst das Angebot durch die neuen Ziele Recife und Fortaleza sowie mehr Flüge nach Rio de Janeiro um 15 Prozent auf fast 400.000 Plätze.

Die Dominikanische Republik erhält künftig bis zu elf wöchentliche Verbindungen statt bisher maximal acht, was einem Kapazitätsplus von über 21 Prozent entspricht. Nach Puerto Rico steigt die Frequenz von maximal neun auf bis zu zwölf Flüge pro Woche.

Auch die Strecke nach Santiago de Chile, derzeit mit zwölf wöchentlichen Flügen bedient, wird im Sommer aufgestockt: Mit knapp 240.000 Sitzplätzen liegt das Angebot dann sieben Prozent über dem Vorjahresniveau.