Mi 17.02.16

Kreuzfahrt-Initiative honoriert Fair Play


Die Gewinner (v.l.n.r.): Carsten Sühring (Hapag-Lloyd Cruises), Frank Schläfer, (Royal Caribbean International), Tina Kirfel (Silversea Cruises) und Jürgen Stille (Norwegian Cruise Line) nahmen den Fair Play Award 2016 vom KI-Vorsitzenden Rüdiger Heise (Mitte) entgegen. Foto: KI

Die Gewinner (v.l.n.r.): Carsten Sühring (Hapag-Lloyd Cruises), Frank Schläfer, (Royal Caribbean International), Tina Kirfel (Silversea Cruises) und Jürgen Stille (Norwegian Cruise Line) nahmen den Fair Play Award 2016 vom KI-Vorsitzenden Rüdiger Heise (Mitte) entgegen. Foto: KI

Norwegian Cruise Line, Hapag-Lloyd Cruises und Royal Caribbean International sind aus Vertriebssicht die fairsten Kreuzfahrtanbieter im deutschen Markt. Das Trio wurde von der Kreuzfahrt-Initiative (KI), der 31 Vertriebsstellen angehören, mit dem Fair Play Award 2016 ausgezeichnet. Der erstmals ausgelobte Sonderpreis für kleinere Kreuzfahrtanbieter ging an Silversea Cruises.

Vorjahressieger Norwegian Cruise Line und der bereits 2015 Zweitplatzierte Hapag-Lloyd Cruises verbesserten ihre Gesamtnote auf 1,8 und 1,9 und verdienten sich somit ein „sehr gut“. Royal Caribbean International verdrängte den Vorjahresdritten Cunard vom Treppchen. Die Durchschnittsnote aller 45 bewerteten Reedereien verbesserte sich von 2,6 auf 2,3.

Grundlage für die Bewertung sind die „Fair-Play-Regeln im Kreuzfahrten-Vertrieb“ der KI. Diese beziehen sich unter anderem auf das Vergütungsmodell und den Wettbewerb zwischen den Vertriebswegen.

Rüdiger Heise, Erster Vorsitzender der KI, ist mit „dieser Qualität der Zusammenarbeit“ zufrieden, sieht aber auch „neue Herausforderungen“ auf Reedereien und Vertriebspartner zukommen, „die nur im engen Schulterschluss zu bewältigen sind“. Heise erläutert: „Politische Unruhen, Umroutungen, Streiks im Luftverkehr und Marktaustritte binden erhebliche Personalkapazitäten und gefährden zugleich unsere Erträge.“

Kundeninformationen und Umbuchungen verursachten ihm zufolge erhebliche Zusatzkosten, die bislang von den Vertriebspartnern unentgeltlich erbracht würden. „Sollten sich diese außerordentlichen Ereignisse weiterhin häufen, müssen wir über Sondervergütungen nachdenken, um unsere Marketing- und Vertriebsstärke nicht zu beschädigen“, so Heise.

Er fordert Investitionssicherheit: „Die Provisionsausfallversicherung von Nicko ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“

 

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