Fr 18.08.17

Maas fordert Insolvenzabsicherung für Airlines


Heiko Maas will prüfen lassen, ob eine Carrier-Insolvenzversicherung eingeführt werden kann. Foto: photothek / Thomas Köhler

Heiko Maas will prüfen lassen, ob eine Carrier-Insolvenzversicherung eingeführt werden kann. Foto: photothek / Thomas Köhler

Gerade im Wahlkampf kramen Politiker gerne bekannte Forderungen heraus wie jetzt bei der Insolvenz von Air Berlin. Verbraucherschutzminister Heiko Maas sagte gestern im Handelsblatt: „Wir sollten prüfen, eine europaweite Pflicht der Airlines zur Insolvenzabsicherung zum Schutz der Kunden einzuführen.“ Bei den Beratungen über die EU-Fluggastrechterichtlinie sollte man darüber diskutieren, inwiefern eine Insolvenzabsicherungspflicht in die Richtlinie aufgenommen werden könne.

Diese Aussage lässt den ASR frohlocken. Eine Pressemitteilung des Mittelstandsverbands mit dem Titel: „Justizminister Heiko Maas übernimmt ASR-Forderung“ wurde sogleich verschickt. Demnach fordert der Verband seit Jahren eine Insolvenzabsicherung für Fluggesellschaften, „da durch eine etwaige Insolvenz sehr viele Existenzen der Reisebranche auf dem Spiel stehen“.

Verbandspräsident Jochen Szech hat auch einen Plan für die Umsetzung: „Airlines könnten beispielsweise zwei bis drei Euro pro Ticket in einen Fond einzahlen. Dies würde für eine schnelle Aufstockung der finanziellen Ressourcen führen.“

Ob die Forderung von Maas nach der Bundestagswahl noch Bestand haben wird, ist eine andere Frage.

 

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