Colorado Stargazing Trail: Sternenhimmel als Reiseziel

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Grafik mit einem Fußball auf einem hellblauen Hintergrund, umgeben von Linien, die ein Spielfeld darstellen, und der Zahl drei.

Colorado will die Nacht selbst zur Attraktion machen. Mit dem neuen Colorado Stargazing Trail hat das Tourismusbüro des US-Bundesstaats einen landesweiten Guide gestartet, der Orte für Sternenbeobachtung auf einer interaktiven Karte bündelt. Vorgestellt wurde das Projekt im Rahmen des „Colorado Dark Sky Month“ im Juni.

Ein klarer Nachthimmel mit einer beeindruckenden Sicht auf die Milchstraße und zahlreichen leuchtenden Sternen über einer schneebedeckten Landschaft.
Die Milchstraße über dem Great Sand Dunes National Park in Colorado. Foto: nps_gov

Die Voraussetzungen dafür gelten als ideal: Rund 300 Sonnentage im Jahr, trockene Luft, große Höhenlagen und dünn besiedelte Regionen sorgen in vielen Teilen Colorados für besonders klare Nächte. Zugleich setzt der Bundesstaat auf den Schutz des dunklen Himmels vor Lichtverschmutzung. So gibt es bereits 13 zertifizierte Dark Sky Parks und acht Dark Sky Communities – also Orte, die künstliches Licht gezielt begrenzen, um bessere Bedingungen für Natur und Sternenbeobachtung zu schaffen. Mehr als 30 weitere Standorte, darunter zwölf State Parks, arbeiten an einer solchen Anerkennung.

Der neue Trail verbindet klassische Beobachtungsorte mit Naturerlebnissen bei Nacht. Dazu gehören Ranger-Programme im Great Sand Dunes National Park und am Chimney Rock National Monument, nächtliche Fahrten mit der historischen Cumbres and Toltec Scenic Railroad, Mondscheinwanderungen bei Estes Park oder Packraft-Touren im Rocky Mountain National Park. Hinzu kommen Sternenpartys in Observatorien sowie Unterkünfte, die sich gezielt an Reisende richten, die möglichst dunkle Nächte suchen.