Tauchreisen: Reisebüro-Inhaber verrät seine Top-Spots

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Grafik mit einem Fußball auf einem hellblauen Hintergrund, umgeben von Linien, die ein Spielfeld darstellen, und der Zahl drei.

Reisebüro-Inhaber Michael Faber ist leidenschaftlicher Taucher. Er verrät, welche Spots ihn besonders beeindruckt haben.

Michael Faber liebt es, abzutauchen. Mindestens einmal im Jahr reist der Reise-­büro-Inhaber aus dem rheinland-pfälzischen Kastellaun zu einigen der spektakulärsten Tauchspots der Welt – oft mit Start am Frankfurter Flughafen, in dessen Nähe alles begann.

Eine seiner Tauchprüfungen absolvierte der Rettungsschwimmer einst im Kelsterbacher Weiher. „Dort sah man nichts, und es war kalt“, erinnert sich der 44-Jährige. Heute kann er dank seines Berufs sein Hobby in einigen der besten Tauchreviere der Welt ausüben.

Ein Top-Spot: die Malediven

Zu seinen Favoriten zählen die Malediven. „Dort kann man großartige Tauchkreuzfahrten machen und zahlreiche Tiere beobachten.“ Besonders spannend seien die sogenannten Channels: natürliche Riffpassagen, in denen das Wasser zwischen Atoll und offenem Meer zirkuliert – oft ein Hotspot für Strömung, Nährstoffe und damit auch für Großfische. „Nicht selten kommen Hunderte Haie, Mantas und Adlerrochen. Das ist Kino pur.“

Ein Taucher in einem Neoprenanzug mit Schnorchel und Tauchausrüstung zeigt Daumen hoch vor einem Meereshorizont unter einem bewölkten Himmel.
Reisebüro-Inhaber Michael Faber ist leidenschaftlicher Taucher. Foto: Michael Faber


Für dieses Erlebnis brauche es allerdings Erfahrung. „Die Strömung ist teilweise sehr stark, und man muss sich mit einem Riffhaken sichern“, sagt Faber. Wer eine Tauchreise plant, sollte sich im Vorfeld über professionelle Anbieter informieren. Wichtig seien qualifizierte Guides, gute Sicherheitsstandards und transparente Bewertungen, sagt er und verweist auf die Plattform taucher.net.

Spektakulär: die Cenoten in Mexiko

Tauchgänge in den Unterwasserhöhlen seien allerdings nichts für Anfänger oder Menschen mit Platzangst. „Teilweise taucht man durch enge Passagen, ohne an die Oberfläche zurückkehren zu können.“ Besonders faszinierend seien die Lichtspiele unter Wasser. „Einmal bin ich in der Cenote Taj Ma Ha in eine riesige, kathedralenartige Höhle geschwommen. Das war ein überwältigendes Erlebnis.“


Eine weitere Destination, die ihn nachhaltig beeindruckt hat, ist Mexiko. Zwischen Playa del Carmen und Cozumel liegen erstklassige Tauchreviere. Das eigentliche Highlight befindet sich für Faber jedoch im Landesinneren: die Cenoten, wie die unterirdischen Süßwasserspeicher von den Mayas in Mexiko genannt wurden. „Sie bieten eine spektakuläre Unterwasserwelt mitten im Urwald.“

Zypern: Hinunter zur Zenobia

Nicht minder spektakulär sei das Wrack der gesunkenen Passagierfähre Zenobia vor Larnaka auf Zypern. „Die Fähre sank mitsamt ihrer Ladung mit Lastwagen und Autos. In rund 40 Metern Tiefe sind wir etwa zehn Minuten lang durch einen Passagiergang getaucht, in dem ich sogar kurz hängengeblieben bin. Das war sehr aufregend.“

Auch wenn Faber sich beruflich nicht auf Tauchreisen spezialisiert hat, erhält er aufgrund seiner Social-Media-Aktivitäten regelmäßig Anfragen. Seine Unterwassererlebnisse hält er mit dem Iphone in einer wasserdichten Hülle fest und veröffentlicht die Aufnahmen auf Youtube – darunter Videos von Begegnungen mit Bullenhaien in Mexiko.

„Wer Tauchreisen verkaufen will, sollte selbst aktiver Taucher sein.“ Davon ist Michael Faber überzeugt. Erfahrung sei bei diesem beratungsintensiven Produkt unverzichtbar. Reisebüros sollten daher Hotels mit angeschlossenen Tauchschulen oder guten Hausriffen empfehlen. Besonders wertvoll seien darüber hinaus auch persönliche Kontakte zu zuverlässigen Guides und Tauchschulen. „Gerade bei diesen Reisen kommt es auf Sicherheit und Vertrauen an.“

Weitere Informationen und News zum Thema Tauchreisen finden Sie in der ta-Ausgabe 11/2026.