Costa Rica: Acht Orte für faszinierende Tierbeobachtungen

Foto von einem Faultier, das an einem Ast hängt. Im Hintergrund sind grüne Blätter zu sehen.
Faultiere lassen sich in Costa Rica besonders gut im Manuel Antonio Nationalpark beobachten. Foto: Rob Jansen/iStock

Costa Rica zählt zu den artenreichsten Ländern der Erde: Auf einer Fläche kaum größer als die Schweiz lebt rund 6,5 Prozent der weltweiten Tier- und Pflanzenarten. Entsprechend vielfältig sind die Beobachtungsmöglichkeiten für Wildlife-Fans in dem zentralamerikanischen Land.

So gilt der Corcovado-Nationalpark auf der Osa-Halbinsel im Südwesten Costa Ricas als Hotspot für seltene Arten wie Jaguare, Tapire und Aras. An der Karibikküste ziehen im Tortuguero-Nationalpark jedes Jahr zwischen Juli und Oktober Meeresschildkröten zur Eiablage an die Strände. Das Monteverde Nebelwaldreservat im Hochland fasziniert mit seiner Mischung aus Dunst, Moos und Bäumen. Reisende haben hier außerdem gute Chancen, einen besonders farbenprächtigen Vogel – den Quetzal – zu sehen.

Im an der Pazifikküste gelegenen Manuel Antonio Nationalpark gibt es Kapuzineräffchen und Faultiere in einer Landschaft mit Regenwald und Sandstränden zu entdecken. Im Golfo Dulce wiederum lassen sich zwischen August und November Buckelwale mit ihren Jungen vom Strand oder bei einer Bootstour beobachten.

Eines der Natur-Highlights an der Karibikküste ist der Cahuita Nationalpark, wo Regenwald und Korallenriffe direkt aufeinandertreffen – Schnorchler kommen hier auf ihre Kosten. Wer Tiere lieber in der Luft als im Wasser beobachtet, wird rund um die La Selva Biological Station bei Sarapiqui im Osten Costa Ricas fündig. Hier sind rund 400 Vogelarten dokumentiert. Zu guter Letzt bietet das Feuchtgebiet des Palo Verde Nationalparks im Nordwesten die Möglichkeit, eine Vielfalt an Wasservögeln, Krokodile und Leguane zu beobachten. (jd)

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