Tunesien: Starker Regen sorgt für Beeinträchtigungen

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Regennasse Straße in Tunis mit stehenden Autos, spiegelnden Wasserflächen und grauem Himmel; Tropfen auf der Linse, eine rote Ampel und ältere Gebäude säumen die überschwemmte Kreuzung bei starkem Regen.
Erst in den kommenden Tagen soll sich die Wetterlage in Tunesien stabilisieren. Foto: Dreams/iStock

Tunesien hat mit den Folgen starker Überschwemmungen zu kämpfen. Besonders betroffen sind laut Auswärtigem Amt die nördlichen Küstenregionen, insbesondere der Großraum Tunis und das Gouvernorat Nabeul.

Dort wurden Medienberichten zufolge die stärksten Januar-Regenfälle seit mehr als 75 Jahren verzeichnet. Laut dem nationalen Wetterdienst fielen in der Stadt Sayada bis zu 250 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden. Sayada liegt etwa 15 Kilometer südlich von Monastir.

Vier Tote in Tunesien

Videos in den sozialen Netzwerken zeigen überflutete Straßen und Fahrzeuge, die von Wassermassen weggerissen werden. Schulen blieben geschlossen, der Verkehr kam in vielen Gebieten zum Erliegen. Nach Behördenangaben kamen vier Menschen ums Leben.

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Das Auswärtige Amt weist auf seiner Webseite auf Einschränkungen im Straßenverkehr und in der sonstigen Infrastruktur hin. Darüber hinaus rät es Reisenden zu erhöhter Vorsicht. Es bestehe eine erhöhte Gefahr von Erdrutschen.

Reisende sollen sich laut der Behörde über die Medien zur aktuellen Lage informieren und die Anweisungen der tunesischen Behörden und Sicherheitskräfte befolgen. Darüber hinaus rät das Auswärtige Amt von nicht notwendigen Fahrten und Ausflügen in die betroffene Region ab.

Zyklon Harry hält Italien in Atem

Seit vergangenem Sonntag hält der Mittelmeer-Zyklon Harry zudem Süditalien in Atem. Der Wetterdienst gab am Dienstag für mehrere Regionen wie Kalabrien, Sizilien und Sardinien die Warnstufe Rot aus. Mehrere Ortschaften mussten laut t-online.de evakuiert werden, Schulen blieben geschlossen.

Auf Sizilien wurde unter anderem das Küstendorf Marzamemi geräumt. Die Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht. Auf Sardinien wurden Erdrutsche gemeldet, mehrere Autobahnen wurden gesperrt.

Die Unwetterwarnungen für Kalabrien, Sizilien und Sardinien gelten noch bis zum heutigen Mittwoch. Danach soll sich die Lage wieder etwas entspannen.

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