Im Vorfeld der spanischen Reisemesse Fitur, die vom 22. bis 25. Januar in Madrid stattfindet, haben Iberostar und Riu über ihr Geschäftsergebnis 2025 informiert. Beide Hotelgesellschaften konnten im vergangenen Jahr ihr Geschäftsergebnis teils auch durch gestiegene Durchschnittspreise steigern.
Iberostar: 100 Hotels, 33.500 Zimmer
Iberostar Hotels & Resorts konnte das Rekordjahr 2024 in 2025 noch einmal toppen. Mit 100 Hotels im Vier- und Fünf-Sterne-Segment mit rund 33.500 Zimmern in 14 Ländern erwirtschaftete man 2,37 Milliarden Euro. Das bedeutet ein Wachstum von 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Iberostar hebt dabei die Entwicklung in der EMEA-Region besonders hervor, wo man einen Umsatzplus von zwölf Prozent verzeichnete. Wachstumstreiber war hier der Quellmarkt Großbritannien, mit einem Plus von 20 Prozent, „stark“ war die Nachfrage auch aus Deutschland und Spanien.
Und wohin gingen die Reisen? Auf den spanischen Inseln, den Balearen und Kanaren, sowie in der Karibik und Florida konnte Iberostar ein Umsatzwachstum von über zehn Prozent verzeichnen. Auch die Mittelmeer-Ziele Tunesien, Montenegro, Griechenland und Marokko entwickelten sich laut Unternehmensinformationen positiv.
Wichtig ist für Iberostar außerdem, dass die renovierten und neuen Häuser wie das Iberostar Selection El Trenc auf Mallorca und das Iberostar Selection Fuerteventura Palace vom Markt „sehr positiv“ aufgenommen wurden.
In diesem Jahr will man in strategischen Zielen weitere Hotels eröffnen. Neu ab Frühjahr ist das Iberostar Selection Montenegro (Webinar am 27. Januar um 9 Uhr), im Herbst folgt mit dem Iberostar Selection Zanzibar der Markteinstieg in Ostafrika.
Riu: 100 Resorts, 54.000 Zimmer
Zu Riu gehören ebenfalls 100 Resorts weltweit. Da man mehr Resorts in Ganzjahreszielen wie der Karibik und Stadthotels unter anderem in New York hat, erwirtschaftet Riu mehr Umsatz als der Marktbegleiter. Insgesamt hat Riu 54.000 Zimmer im Portfolio und somit fast 20.000 Zimmer mehr als Iberostar.
Zum Ende 2025 standen bei Riu 4,18 Milliarden Euro Umsatz in den Büchern, was einem Plus von 2,6 Prozent gegenüber 2024 entspricht.
Zum Jahresbeginn 2025 war CEO Luis Riu noch von einem Wachstum von fünf Prozent ausgegangen. Allerdings haben zwei Faktoren laut Luis Riu dieses Ziel gebremst. Der CEO nennt einerseits die Stärke des Euros gegenüber dem Dollar. Und andererseits den Hurrikan Melissa, der Riu zwang, alle sieben Resorts auf Jamaika zu schließen.
Neu in diesem Jahr ist bei Riu unter anderem das Riu Palace Swahili, das Ende des Monats auf Sansibar eröffnet, und das Riu Palace Phuket, das erste Riu-Resort in Thailand.




