Steigenberger Bad Neuenahr: Neustart nach der Flut

Im Kurhotel im alten Stil, aber moderner als je zuvor: das Steigenberger Hotel Bad Neuenahr
Im Kurhotel im alten Stil, aber moderner als je zuvor: das Steigenberger Hotel Bad Neuenahr. Foto: Soenne/Steigenberger

Drei Jahre nach der verheerenden Hochwasserflut im Ahrtal setzt die regionale Tourismusbranche in wenigen Tagen ein wichtiges Zeichen: Mit einem Grand Opening wird am 18. Juni das historische und rundum renovierte Steigenberger Hotel Bad Neuenahr feierlich wiedereröffnet.

Die ersten Gäste schreiten bereits seit 1. Juni durch den imposanten Eingang des neobarocken Prachtbaus, der während der Flut bis zu zwei Meter unter Wasser stand und schwer beschädigt wurde. Insofern hat die Wiedereröffnung auch symbolischen Wert: Sie markiert einen wichtigen Meilenstein im Wiederaufbau des Ahrtals.

„Wir sind überwältigt von unseren Gästen, die uns auch nach dem Umbau die Treue halten und nun wieder ins Ahrtal reisen, genauso wie von der Loyalität vieler Mitarbeitenden, die an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren“, sagt General Manager Thomas Swieca. Dies zeige „wie besonders dieses Hotel ist“.

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Positives Signal für die Region

Als erstes Haus am Platz stellt das Hotel, das 1901 im Stil des Neobarocks erbaut wurde und seit 1967 unter der Marke Steigenberger geführt wird, einen gesellschaftlichen Dreh- und Angelpunkt dar und setzt ein starkes Zeichen für die Region und den Tourismus. Das historische Gebäudeensemble verfügt über insgesamt 189 Zimmer, 22 Suiten und fünf Longstay-Apartments.

Sowohl an Hotel- als auch an Tagesgäste richtet sich das Restaurant „1858“. Auf der Karte mit regionalem Fokus stehen neben klassischen Steakspezialitäten auch innovative vegane und vegetarische Gerichte. Der Name des Restaurants ist eine Hommage an die Gründung des Heilbades im Jahr 1858 in Anwesenheit der Prinzessin Augusta von Preußen, der späteren deutschen Kaiserin.

Ergänzt wird das kulinarische Angebot durch das französische Gastronomiekonzept des Bistros „Ora“ mit einem weiten Blick über das Ahrtal. Der Restaurantname geht auf das keltische Wort für „Ahr“ zurück. Hinzu kommt die Bar „Telegraf“ mit einer großen Gin-Auswahl. Auch hier locke ein „phänomenaler Blick“ durch riesige Fensterfronten auf Kurpark und Ahr, schwärmt Hotel-Manager Swieca.

Das zum Hotel gehörende neobarocke Kurhaus, das die Stadt einst zum Kurort machte, bietet künftig neben dem renovierten großen Saal fünf weitere Veranstaltungsräume und einen großzügigen Spa-Bereich.

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